Auswirkungen der neuen Corona-Verordnung - Pilotprojekt in den Kitas mit Spuck- und Lollitests für Kinder startet am Montag

Durch die stetig steigenden Corona-Infektionszahlen hat sich im Land, aber gerade auch im Landkreis Ludwigsburg einiges verändert bei den Maßnahmen, die die Ausbreitung des Virus bekämpfen sollen. Das Land hat mit Wirkung vom 19. April 2021 eine neue Corona-Verordnung erlassen, wonach die sogenannte „Bundesnotbremse“ vorweggenommen wird. Im Landkreis Ludwigsburg hat sich zugleich die Inzidenzrate, die Zahl der Infektionen in den letzten 7 Tagen, bezogen auf 100.000 Einwohner, deutlich erhöht, nahe der 200-Marke. Sobald diese drei Tage in Folge überschritten wird, müssen die Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen im Landkreis, auch in Bietigheim-Bissingen, ab sofort geschlossen werden bzw. auf Fernunterricht umstellen. Die Schulen in Bietigheim-Bissingen hatten in der vergangenen Woche bis einschl. Dienstag dieser Woche nur die Abschlussklassen und die in Notbetreuung befindlichen Kinder an der Schule. Ab Mittwoch, 21.04.2021 startete wieder der Wechselunterricht für alle Klassen. Die Schulen und die Kinderbetreuungseinrichtungen werden ihren Betrieb auf Notbetreuung umstellen, wenn die Inzidenz im Landkreis auf über 200 an mind. drei Tagen in Folge steigen sollte oder im Bund die Änderung des Infektionsschutzgesetzes mit den damit verbundenen niedrigeren Schwellenwerten in Kraft treten sollte.  Die Eltern, die eine Notbetreuung für ihre Kinder benötigen, können diese bereits jetzt beantragen, im Blick darauf, dass evtl. der Notfall am Montag eintreten könnte. Die Informationen, unter welchen Voraussetzungen die Eltern eine Notbetreuung wahrnehmen können, sind den Eltern per Elternbrief mitgeteilt worden und auch auf der städt. Webseite zu finden. Die Einschränkungen gelten solange weiter, bis der Inzidenzwert im Landkreis Ludwigsburg für fünf Tage wieder unter 200 liegt.

Die Stadt Bietigheim-Bissingen wird darüber hinaus von Montag, 26. April bis 7. Mai 2021 in 9 ausgewählten Kindertageseinrichtungen Spuck- und Lollitests für Kinder ab 3 Jahren anbieten. Die Tests werden unter Anleitung der Erzieher/innen zweimal wöchentlich durchgeführt und sollen aufzeigen, welche Altersgruppen mit welcher Testart am besten zurechtkommen. Getestet werden allerdings nur Kinder, deren Eltern eine Einverständniserklärung für den Test unterzeichnen.

Für die Allgemeinheit gilt während der erhöhten Inzidenzrate, dass bei privaten Treffen und Ansammlungen nur ein Haushalt mit einer weiteren Person zusammenkommen darf. Die nächtliche Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr gilt weiterhin, soweit auf Bundesebene nicht andere Zeiten im Infektionsschutzgesetz geregelt werden. Der Einzelhandel für Lebensmittel und Getränke darf öffnen, muss allerdings die Zahl der Kunden noch stärker begrenzen als bisher. Alle weiteren Einzelhandelsbetriebe dürfen nur noch „Click & Collect“ anbieten. Friseurbetriebe dürfen weiter öffnen, allerdings müssen Kunden einen Schnelltest vorlegen, soweit sie nicht schon geimpft sind.

Die Stadt Bietigheim-Bissingen bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für die zu treffenden Maßnahmen. Im Interesse einer schnellen Reduzierung der hohen Infektionszahlen sollten sich alle Einwohner an die Regeln halten.

 

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