Europäischer Schülerwettbewerb

Europäischer Wettbewerb der Schüler 2022
Viele Auszeichnungen für Schülerinnen und Schüler in Bietigheim-Bissingen

Der 69. Europäischen Schülerwettbewerb fragte in diesem Jahr nach dem ökologischen Fußabdruck in Europa. Ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit wurde gefragt: „Was können Kinder an ihren Schulen konkret für den Umweltschutz tun? Was macht eine Landwirtschaft aus, in der es Menschen, Tieren und Pflanzen gleichermaßen gut geht? Wie lassen sich Nahrungsmittel und andere Produkte so produzieren, dass möglichst wenig Ressourcen verbraucht werden? Was sollen wir in Zukunft in Europa anders machen?“.  In diesem Jahr hatte sich auch das Berufliche Schulzentrum mit drei Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 13 an dem Wettbewerb beteiligt.  Die Schillerschule in Bissingen nimmt dagegen schon seit vielen Jahren an diesem Wettbewerb teil. Für die Schule ist es wichtig, die Schüler kindgerecht und kreativ an das Thema Europa heranzuführen. 3 Klassen der Jahrgänge 2 und 4 mit 75 Schülerinnen und Schülern gaben ihre Werke zum Thema Nachhaltigkeit ab. Nun durften sich 12 Kinder der Schillerschule sowie die 3 Gymnasiasten des Beruflichen Schulzentrums über Preise aus der Hand des Oberbürgermeisters freuen. Die Kinder der Schillerschule widmeten sich zwei Themen. Unter der Überschrift „Ist das Müll oder kann das Kunst?“ wurden alle möglichen Verpackungsmaterialien gesammelt und sortiert. Die Materialien wurden mit viel Kreativität verbunden und zu Kunstwerken umgestaltet. Es entstanden Roboter, Tiere, Menschen, Kugelbahnen, Landschaften, Vogelhäuser, Schiffe usw. Emilia Wallberg und Emely Haußmann durften sich am Ende über einen Landespreis freuen. Die andere Klasse wählte das Thema „Ein Tag auf dem Bauernhof“ und machte sich Gedanken, wie ein europäischer Bauernhof aussehen sollte, damit es Menschen, Tieren und Pflanzen gut geht. Emilian Lindenschmid erhielt für seine kreative Arbeit einen Landespreis und eine Nominierung für einen Bundespreis, für die er eine Anerkennung erhielt. Weitere 9 Kinder erhielten für ihre Arbeiten Ortspreise.

Die Klasse 13 des Beruflichen Gymnasiums hatte drei Videos zum Thema „Mach mal minimal“ gestaltet. Nach dem Konzept des Minimalismus sollte in Szene gesetzt werden, was Europäerinnen und Europäer wirklich brauchen und auf was die Menschen verzichten können. Joey Ionel Prechtel, Isabelle Schmitt und Maike Leonie Zipperer, alle Schüler/innen dieser Klasse, waren erfolgreich.
Landespreise und die Nominierung für einen Bundespreis sowie eine Anerkennung waren Lohn ihrer Mühen.

Bei der Preisverleihung durch OB Jürgen Kessing im Bietigheimer Ratssaal am Mittwoch, 1. Juni 2022 gab es für die Schülerinnen und Schüler wie auch für die betreuenden Lehrerinnen nicht nur Urkunden, sondern auch Geschenke.