Pressemitteilungen Stadtverwaltung

Pressemitteilung vom 07.01.2021: Verlängerung des Lockdown in Baden-Württemberg

Nachdem sich Bund und Länder auf eine Verlängerung des Lockdown bis Ende Januar 2021 geeinigt haben, werden auch in Bietigheim-Bissingen die bereits geschlossenen Einrichtungen weiter geschlossen bleiben. Dabei handelt es sich um die Tourist Information, das Stadtmuseum Hornmoldhaus, die Städt. Galerie, die Otto-Rombach-Bücherei, Sporthallen, Sportplätze und Bäder. Die Stadtverwaltung ist weiterhin zu den üblichen Öffnungszeiten nach telefonischer oder Online-Anfrage und Terminvereinbarung erreichbar.

Die Kinderbetreuungseinrichtungen bleiben vorerst bis zum 17. Januar 2021 geschlossen. Eine Notbetreuung erfolgt, sofern möglich, zu den bisherigen Betreuungszeiten an den regulären Öffnungstagen. Eltern, deren Kinder zurzeit bereits die Notbetreuung besuchen, brauchen keinen neuen Antrag zu stellen. Neue Anträge können per Mail an anmeldung-kita[at]bietigheim-bissingen.de gesandt werden. Das Formular zur Anmeldung ist auf der Homepage der Stadt www.bietigheim-bissingen.de zu finden. Dort sind auch die Voraussetzungen für die Notbetreuung erläutert. Anträge zur Aufnahme in die Notbetreuung ab Montag, 11.01.2021 sollen bis spätestens Freitag, 08.01.2021, 8 h vorliegen. Für spätere Zeitpunkte muss spätestens am Vortag bis 11 h der Antrag eingereicht sein. Dringend benötigt wird eine Unabkömmlichkeitsbescheinigung des Arbeitgebers, das Formular ist ebenfalls auf der städt. Homepage eingestellt.

Die Schulen, auch die Gustav-Schönleber-Schule, bleiben vorerst bis 17.01.2021 geschlossen. Das Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentrun am Gröninger Weg wird am 11.01.2021 jedoch wieder für den Präsenzunterricht öffnen, allerdings ohne Verpflichtung zur Teilnahme am Präsenzbetrieb. Geschlossen bleiben auch die ergänzenden Betreuungsangebote in der Kernzeit. Die Angebote zu Fernunterricht und Präsenzunterricht für einzelne Klassen werden nach Bedarf von den Schulen direkt mit den betreffenden Schülerinnen und Schülern geregelt. Die Notbetreuung an den Schulen für Kinder der Klassen 1 – 7 wird wie bisher fortgeführt. Anmeldungen hierzu werden über die Schulsekretariate angenommen, Formulare sind auf den Homepages der jeweiligen Schulen zu finden. Ein Essensangebot für die Kinder in der Notbetreuung ist abhängig von der Zahl der zu betreuenden Kinder, weshalb dies von Schule zu Schule entschieden werden muss. Anfragen und Wünsche hierzu sind daher ebenfalls an die Schulsekretariate zu richten.

Die Stadt bittet, aus Gründen des Infektionsschutzes die Notbetreuung in den Schulen und Kitas nur in Anspruch zu nehmen, wenn dies zwingend erforderlich ist. 

Pressemitteilung vom 04.11.2020: OB bittet die Bevölkerung erneut um Achtsamkeit und Solidarität

Mit einem weiteren Videoaufruf hat sich OB Kessing an die Menschen in Bietigheim-Bissingen gewandt. Die Videoansprache ist auf der Webseite der Stadt oder auf den städtischen Seiten bei YouTube, Facebook und Instagram zu finden. Wer nur lesen statt Video hören möchte, findet den Text auch auf den Corona-Seiten der Stadt.

 

Der Oberbürgermeister bittet die Menschen, sich mit Treffen im Freundeskreis, mit Familienfeiern, Ausflügen und Veranstaltungen aller Art zurückzuhalten. Es geht darum, die privaten Kontakte zu reduzieren, um die steigenden Infektionszahlen zu minimieren. „Jetzt hilft nur eines: strikte Beachtung der Regeln, Verantwortung zeigen für alle, die leiden müssen. Solidarität üben mit denen, die es ohne Hilfe nicht mehr schaffen“ so Jürgen Kessing in seiner Ansprache. Er plädiert dafür, Bietigheim-Bissingen als lebendige und liebenswerte Gemeinschaft zu erhalten – ohne dass das Virus zu viel Leid fordert.

 

Ansprache OB zur neuen Corona VO

Pressemitteilung vom 15.10.2020: Maskenpflicht ab sofort auf den Wochenmärkten

Gemäß der Allgemeinverfügung über infektionsschützende Maßnahmen des Landratsamts Ludwigsburg vom 14.10.2020 ist ab sofort und unabhängig von der Einhaltung des 1,50 m-Abstands das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für sämtliche Personen auf dem gesamten Marktareal - also somit nicht nur an den Marktständen, sondern auch auf den Laufwegen - verpflichtend vorgeschrieben.

 

Es wird um Beachtung gebeten, dass sogenannte „Face-Shields“, also Gesichtsvisiere, keine Mund-Nasen-Bedeckung im Sinne dieser Vorschrift sind. Verstöße werden mit einem Zwangsgeld verfolgt.

 

Die Stadt Bietigheim-Bissingen bittet dringend um Einhaltung dieser Vorschrift.

Pressemitteilung vom 01.10.2020: Umgang mit Covid-19-Erkrankugen oder - Verdachtsfällen in Kitas und Schulen

Leider haben die letzten Tage in den Schulen der Stadt vermehrte Corona-Infektionen und –Verdachtsfälle erbracht, weshalb das Gesundheitsamt das Vorgehen bei solchen Fällen nochmals klarstellen möchte. Wichtig ist vor allem der Hinweis, dass in Kitas und Schulen nur gesunde Kinder ohne Krankheitszeichen betreut werden können. Andernfalls droht die Schließung ganzer Gruppen oder Schulklassen oder sogar der ganzen Einrichtung. Dies gilt auch für Kinder, die aus einem Haushalt kommen, in dem eine Person infiziert ist. Die Gesundheitsbehörde betont, dass beim Auftreten von Krankheitszeichen, die auf eine Corona-Infektion hinweisen könnten, eine ärztliche Untersuchung empfohlen wird. Der Arzt/die Ärztin entscheiden dann, ob ein Test sinnvoll und notwendig ist. Arzt und Eltern entscheiden gemeinsam, ob Kita oder Schule wieder besucht werden können, wenn das Kind frei von Krankheitszeichen ist.

 

Liegt eine Corona-Infektion nachweislich vor, entscheidet das Gesundheitsamt im Landratsamt Ludwigsburg über die Frage, wer als Kontaktperson in Quarantäne muss, ob die Einrichtung ganz oder teilweise geschlossen werden muss und ob und wo Abstriche bei Kontaktpersonen durchgeführt werden. Alle Kontaktpersonen, die in direktem Kontakt mit dem Erkrankten standen, müssen 14 Tage in häusliche Quarantäne. Ihnen werden auch zwei Tests empfohlen, die jedoch die Quarantänezeit nicht abkürzen. Kontakte ohne direkten persönlichen Kontakt mit dem Erkrankten müssen aber nicht in Quarantäne und auch keine Tests vornehmen. Sie sollten sich jedoch auf Krankheitsanzeichen selbst beobachten. Darüber hinaus können Kinder und Erzieher bzw. Lehrer einer betroffenen Einrichtung nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt eine Reihentestung durchführen.

 

Die Stadt Bietigheim-Bissingen und das Landratsamt Ludwigsburg bitten alle betroffenen Personen, sich genau an die Anweisungen des Gesundheitsamts zu halten, die Quarantäne strikt einzuhalten und damit unbeteiligte Dritte nicht zusätzlich in Gefahr einer Infektion zu bringen. Im Interesse eines möglichst dauerhaften Betriebs von Kitas und Schulen sollten alle Eltern die Hinweise genau beachten.

Pressemitteilung vom 19.06.2020: Grundschulbetrieb startet ab 29.06.2020 wieder für alle Kinder

Die Grundschul-Kinder dürfen sich freuen: ab Montag, 29. Juni 2020 beginnt wieder der Regelbetrieb an den Grundschulen, Grundschulförderklassen und in der Gustav-Schönleber-Schule in Bietigheim-Bissingen. Ab diesem Zeitpunkt entfällt die Notbetreuung.

Für die Klassenstufen 5 – 7 wird allerdings noch kein durchgehender Präsenzunterricht stattfinden, für die Kinder in diesen Klassenstufen bleibt daher die Notbetreuung aufrechterhalten.

Die Kinder werden in festen Gruppen unterrichtet, nähere Informationen zur Organisation des Schulbetriebs erhalten alle Eltern von ihren Schulen.

Auch die städtischen Schulkindbetreuungsangebote, die Kernzeitbetreuung und verlässliche Nachmittagsbetreuung werden in den Grundschulen ab 29.06.2020 wieder aufgenommen. Eine Durchmischung der Kinder entgegen ihren Schulklassen lässt sich hier nicht vermeiden, weshalb die Eltern individuell entscheiden müssen, ob sie ihr Kind daran teilnehmen lassen wollen.

Der Mensa-Betrieb an den Schulen wird bis zu den Sommerferien allerdings leider nicht wieder aufgenommen.

Pressemitteilung vom 19.06.2020: Kindergaerten öffnen ab 29.06.2020 wieder für alle Kinder im neuen Normalbetrieb

Die lange Wartezeit hat für viele Eltern und Kinder bald ein Ende: die Kindergärten öffnen ab Montag, 29. Juni 2020 wieder für den neuen Normalbetrieb in Corona-Zeiten.

Dies bedeutet, dass die Kitas und Kinderhäuser wieder für alle vor Corona bereits betreuten Kinder geöffnet werden und auch Neuaufnahmen nach und nach wieder vollzogen werden.

Allerdings sind weiterhin einige Vorsichtsmaßnahmen zu beachten: Die Kinder werden sowohl im Gebäude wie auch im Außenbereich jeweils einer festen Gruppe zugeordnet und auch entsprechend betreut. Kita-Beginn und –Ende, Essenszeiten sowie Aufenthalte im Außenbereich werden orts- und zeitversetzt geplant. Die Kinder müssen jedoch untereinander keinen Abstand einhalten. Die Erwachsenen, Eltern wie Erzieher, untereinander jedoch sehr wohl. Die Notbetreuungsgruppen werden aufgelöst. Es dürfen nur gesunde Kinder in die Kitas kommen. Wer Symptome wie Fieber, Husten o.ä., was auf Corona hinweisen könnte, zeigt, muss zuhause bleiben. Die Eltern müssen deshalb eine Erklärung unterzeichnen, worin sie bestätigen, dass ihr Kind in den letzten 14 Tagen keinen Kontakt zu infizierten Personen hatte, keine Symptome von Corona aufweist und das Kind beim Auftreten von Krankheitsanzeichen unverzüglich abgeholt wird. Das Formular für die Erklärung wie auch alle weiteren Hinweise für die Eltern sind online auf der Homepage der Stadt zu finden.

Die Betreuungszeit für jedes Kind kann von der ursprünglich gebuchten Zeit abweichen, da die jeweilige Personalsituation vor Ort in einigen Fällen noch immer nicht ausreichend ist. Betroffene Eltern werden direkt von der jeweiligen Kita informiert.

Ab 1.7.2020 soll es auch wieder ein warmes Mittagessen geben, soweit möglich. Wenn es ausfällt, werden die Eltern direkt informiert.

Die Eltern, deren Kinder im Laufe des Jahres in die Betreuung hätten aufgenommen werden sollen, werden nach und nach nun informiert, damit der Aufnahmeprozess vollzogen werden kann.

Die regulären Gebühren für den Monat Juli werden Mitte des Monats eingezogen. Die Betreuung für den Juni, soweit sie stattgefunden hat, wird zu einem späteren Zeitpunkt gesondert in Rechnung gestellt.

Pressemitteilung vom 20.05.2020: Schrittweise Öffnung der Kindertageseinrichtungen in Bietigheim-Bissingen

Seit Montag, 18. Mai 2020 gelten in Baden-Württemberg neue Bestimmungen für die Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen. Die Stadt plant mit Hochdruck die Umsetzung eines eingeschränkten Regelbetriebs. Eine Umsetzung zum 18. Mai 2020, wie von der Landesregierung vorgesehen, ist nicht möglich, da die Verordnung erst in der Nacht von Samstag, 16. Mai auf Sonntag, 17. Mai veröffentlicht wurde und die umfangreichen Planungen nicht in Kürze möglich sind.

Seit Dienstag, 19. Mai 2020 fragt die Stadt den Bedarf bei allen betroffenen Eltern ab. Die Umsetzung in der jeweiligen Einrichtung hängt vor Ort maßgeblich von der jeweiligen räumlichen und personellen Situation ab.
 

Erweiterte Notbetreuung:

Berechtigt zur Teilnahme an der erweiterten Notbetreuung sind

  1. Kinder, für die der örtliche Träger der öffentlichen Jugendhilfe feststellt, dass die Teilnahme an der Notbetreuung zur Gewährleistung des Kindeswohls erforderlich ist
     
  2. Kinder, deren Erziehungsberechtigte beide
  • einen Beruf ausüben, dessen zugrundeliegende Tätigkeit zur Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur (siehe § 1b Absatz 8 CoronaVO) beiträgt, oder
  • eine präsenzpflichtige berufliche Tätigkeit außerhalb der Wohnung wahrnehmen und dabei unabkömmlich sowie durch ihre berufliche Tätigkeit an der Betreuung gehindert sind. Der Unabkömmlichkeit beider Erziehungsberechtigten steht es gleich, wenn eine Person alleinerziehend ist und sie die o.g. Voraussetzungen erfüllt. Alleinerziehenden gleichgestellt sind Erziehungsberechtigte dann, wenn die oder der weitere Erziehungsberechtigte aus schwerwiegenden Gründen an der Betreuung gehindert ist.

Das Vorliegen der Voraussetzungen der erweiterten Notbetreuung ist durch Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung der jeweiligen Arbeitgeber bzw. Dienstherrn nachzuweisen. Bei selbständig oder freiberuflich Tätigen ist eine Eigenbescheinigung vorzulegen. Die Erziehungsberechtigten bzw. Alleinerziehenden haben darüber hinaus zu versichern, dass eine familiäre oder anderweitige Betreuung nicht möglich ist.

Um den künftigen Bedarf für die Notbetreuung einschätzen zu können, werden die Eltern gebeten, mit ihrem Arbeitgeber zu klären, ob und ggfls. ab wann bis zur Sommerschließzeit eine Notbetreuung für die Kinder erforderlich sein wird. Der Antrag soll bis spätestens 24. Mai 2020 gestellt werden. Die erforderlichen Nachweise können nachgereicht werden. Das Antragsformular für die Notbetreuung, die Formulare Arbeitgeberbescheinigung und Eigenbescheinigung sind auf der städtischen Website erhältlich.
 

Eingeschränkter Betrieb:

Der eingeschränkte Betrieb von Kindertageseinrichtungen ist demnach gestattet für Kinder,

  1. die zur Teilnahme an der erweiterten Notbetreuung berechtigt sind,
     
  2. mit einem vom Träger der öffentlichen Jugendhilfe oder der Leitung der Einrichtung festgestellten besonderen Förderbedarf, oder
     
  3. die nach den Nummern 1 und 2 nicht zur Teilnahme berechtigt sind, sofern nach Aufnahme der dort genannten Kinder noch Aufnahmekapazitäten verbleiben.

Die zulässige Gruppengröße beträgt höchstens die Hälfte der in der Betriebserlaubnis genehmigten Gruppengröße. Die Betreuung erfolgt in der Regel in der Einrichtung, die das Kind bisher besucht hat, in konstant zusammengesetzten Gruppen.

Soweit weitere Aufnahmekapazitäten in der jeweiligen Kindertageseinrichtung vorhanden sind und eine Aufnahme des Kindes gewünscht ist, werden die Eltern gebeten, einen entsprechenden Antrag bis 24. Mai 2020 bei ihrer Kindertageseinrichtung zu stellen. Das Antragsformular ist online verfügbar und kann unter anmeldung-kita[at]bietigheim-bissingen.de angefordert werden.

Die Entscheidung, ob und ab welchem Zeitpunkt eine Betreuung erfolgen kann, trifft das Amt für Bildung, Jugend und Betreuung. Die Eltern werden von der Einrichtung umgehend informiert. Die Stadt versucht, möglichst vielen Kindern, vor allem den Vorschulkindern einen Kitabesuch, zu ermöglichen.

Die Stadt weist darauf hin, dass der eingeschränkte Regelbetrieb bei weitem keinen Normalbetrieb darstellt. Abhängig von den vorhandenen Ressourcen behält sich die Stadt vor, für Kinder außerhalb der Notbetreuung keine Betreuung, eine reduzierte tägliche Betreuungszeit oder eine nur zeitweise Betreuung anzubieten.

Pressemitteilung vom 14.05.2020: Corona-Pandemie lässt Veranstaltungswünsche in Bietigheim-Bissingen platzen

Die Sommerzeit ist eigentlich in Bietigheim-Bissingen eine Zeit für Begegnungen, Feste und Feiern. Normalerweise würden in den nächsten Monaten nahezu jede Woche große und kleine Veranstaltungen der Stadt, der Vereine, der Kirchen und sonstiger Organisationen stattfinden. Die Corona-Pandemie lässt nun leider viele Wünsche platzen: Einstimmig hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am 12. Mai 2020 im Bietigheimer Kronenzentrum beschlossen, dass aufgrund unkalkulierbarer Infektionsrisiken bis zum Ende der Sommerferien keine Veranstaltungen stattfinden.

Abgesagt sind damit der Bietigheimer Pferdemarkt, das Bietigheimer Wunderland, das Bissinger Weindorf, aber auch viele weitere Konzerte auf dem Festplatz und in der Innenstadt, ebenso wie Messen, Krämermärkte, verkaufsoffene Sonntage oder Sportveranstaltungen mit zahlreichen Teilnehmern.

Auch den Vereinen, Kirchen und sonstigen Institutionen wird die Stadt keine Plätze oder Säle zur Durchführung von Festen und Veranstaltungen vermieten oder mit der Bereitstellung von Material und personeller Unterstützung behilflich sein.

Aufgrund der geltenden Regeln des Landes sind Veranstaltungen mit über 1000 Teilnehmern bis Ende August ohnehin verboten. Aber auch bei Zusammenkünften mit weniger Gästen muss geprüft werden, ob die Regeln wie der Mindestabstand und die Hygienebestimmungen eingehalten werden können. Daher sieht die Stadt auch in solchen Fällen derzeit keine Chance, größere Feste durchzuführen. Verwaltung und Gemeinderat waren sich jedoch einig, die Lage neu zu prüfen, wenn die Entwicklung der Corona-Situation neue Einschätzungen möglich machen würde.

Veranstaltungen bis Ende der Sommerferien 2020

Pressemitteilung vom 05.05.2020: Weitere Schritte in Richtung neue Normalität - Kulturelle Einrichtungen und Spielplätze für Kinder öffnen wieder ab 6. Mai und in den Folgetagen

Nach und nach werden auch in Bietigheim-Bissingen wieder mehr Einrichtungen geöffnet, die lange vermisst wurden. Für die Kinder geht es ab Mittwoch, 6. Mai 2020 wieder los auf allen Spielplätzen. Der städtische Bauhof wird die Absperrbänder und Schließungshinweise entfernen und stattdessen Hinweise zur Beachtung des Abstandsgebots anbringen. Eltern müssen ihre Kinder beaufsichtigen und beachten, dass die geltenden Regeln, insbesondere das Abstandsgebot beachtet werden. Nicht geöffnet werden allerdings die Bolzplätze im Stadtgebiet. Diese sind nach der Verordnung des Landes noch nicht wieder zur Benutzung freigegeben.

Ebenfalls ihre Tore öffnet ab 6. Mai 2020 die Städtische Galerie in der Hauptstr. 60 – 64. Es gelten die bisherigen Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag von 14 – 18 Uhr, Donnerstag 14 – 20 Uhr, Samstag und Sonntag 11 – 18 Uhr. Die im Februar eröffnete Ausstellung mit Werken von Walter Ophey, einem rheinischen Expressionisten, konnte bis 6. September 2020 verlängert werden. Neu zu sehen ist die Retrospektive zu Roland Wesner, dem Maler aus der Region, dessen poetisch-surrealen Bildschöpfungen aus den 60er bis 80er Jahren nun entdeckt werden können. Diese Ausstellung läuft ebenfalls noch bis 6. September 2020. Die Galerieleitung hat sich für ihre Besucher viel einfallen lassen, um auch in Corona-Zeiten den Besuch informativ zu gestalten. Es herrscht zwar Maskenpflicht, es gibt keine Führungen, aber es wurden großformatige Saaltexte zur Erläuterung der Werke erarbeitet und es steht ein Audioguide für Kinder und Jugendliche zur Verfügung, der auf Wunsch auch mit den eigenen Kopfhörern verwendet werden kann.

Die Musikschule Bietigheim-Bissingen wird ab Montag, 11. Mai 2020 wieder den Unterricht aufnehmen. Allerdings wird zunächst auf die Sparten Gesang und Blasinstrumente verzichtet, geplant ist der Start mit den Streichern, Zupfern, Pianisten und Schlagzeugern. Auch hier gilt Maskenpflicht für Schüler wie Lehrer. Der Unterricht findet mit ausreichend Abstand als Einzelunterricht statt, die Orchesterarbeit wird noch nicht wieder aufgenommen.

Das Stadtmuseum Hornmoldhaus wird ab Freitag, 15. Mai 2020 wieder öffnen. Hier wird zurzeit die neue Ausstellung „Fahrrad – Mobilität im Wandel der Zeit“ aufgebaut, die vom 15. Mai bis 4. Oktober 2020 zu sehen sein wird. Auch in diesem Haus wird dann mit Maske und genügend Abstand ein Rundgang möglich sein, allerdings ebenfalls ohne Führungen oder Veranstaltungen.

Das Stadtarchiv in der Lateinschule steht für telefonische oder per Email zugesandte Anfragen jederzeit zur Verfügung. Eine Einsichtnahme in die Archivalien ist allerdings derzeit nur in Ausnahmefällen und nach vorheriger Absprache mit Archivleiter Dr. Christoph Florian möglich. Er ist unter Telefon 07142- 74364 oder Mail stadtarchiv[at]bietigheim-bissingen.de erreichbar. Bei Besuchen gilt auch hier die Maskenpflicht.

Pressemitteilung vom 04.05.2020: Bücherei Bissingen öffnet wieder

Ab Dienstag, 5. Mai 2020 öffnet nun auch die Zweigstelle der Otto-Rombach-Bücherei in Bissingen mit eingeschränkten Öffnungszeiten.

Die vorläufigen Öffnungszeiten sind: Dienstag – Donnerstag von 15 – 18 Uhr.

Entsprechend der Sicherheitsauflagen kann auch die Bücherei Bissingen nur einen Basisbetrieb anbieten: Ausleihe, Rückgabe, Abholung von Vormerkungen und Erstellung eines Leseausweises. Die Bücherei dient nur zum Ausleihen der Medien und nicht mehr zum Aufenthalt. Der Internet-Arbeitsplatz ist nicht zugänglich.

Die Anzahl der Besucher, die sich gleichzeitig in der Bücherei aufhalten dürfen, ist begrenzt. Mit Wartezeiten ist zu rechnen. Analog zum Einzelhandel gilt eine Maskenpflicht.

Pressemitteilung vom 29.04.2020: Öffnung Schulen und Rathäuser

Nächster Schritt zur Lockerung der Corona-Einschränkungen startet am Montag, 4. Mai 2020

Mit der schrittweisen Öffnung der Schulen und Verwaltungsgebäuden geht eine weitere Lockerung der Einschränkungen aufgrund der Corona-Krise einher.

Ab Montag, 4. Mai 2020 kehren an den Gemeinschafts- und Realschulen der Stadt die Schüler der Klassen 9 und 10 zurück in die Schulgebäude. An den Gymnasien starten die Klassen 11 und 12. Damit sind rund 800 Schülerinnen und Schüler – von insgesamt rund 4500 – wieder in ihren Klassen. Allerdings wird sich der Schulunterricht noch deutlich unterscheiden von früheren Verhältnissen. Die Klassenzimmer sind lockerer bestuhlt worden, es wird in jedem Raum max. die Hälfte der jeweiligen Klassenstärke unterrichtet. An allen Eingängen wurden Desinfektionsspender aufgestellt. Die Jugendlichen werden angehalten, den notwendigen Abstand von 1,5 m untereinander, auch auf dem Schulhof einzuhalten. Maskenpflicht besteht nicht, allerdings eine Empfehlung für den Schulweg. Im Schulbus, falls dieser benutzt wird, sind Masken verbindlich zu tragen. In den Schulsekretariaten wurden bzw. werden in der nächsten Woche noch Trennscheiben auf den Schaltern errichtet, um bei persönlichen Vorsprachen die Infektionsgefahr für alle Beteiligten zu minimieren. Zudem wurden die städtischen Mitarbeiter alle mit Masken ausgestattet.

Zugleich geht die Notbetreuung für Schüler bis einschl. Klasse 7 weiter. Derzeit werden an allen Schulen rund 60 Schülerinnen und Schüler betreut, deren Eltern dringend arbeiten müssen. Auch für Kinder der weiterführenden Schulen, die zuhause Schwierigkeiten haben, angemessen betreut zu werden, wurden Plätze eingerichtet.

Ebenso werden derzeit in diversen Kitas der Stadt rund 90 Kinder von städtischen Erzieherinnen betreut. Auch in diesen Fällen sind die Eltern in wichtigen Bereichen tätig, in denen sie kein Homeoffice machen können.

Bereits seit Dienstag, 28. April 2020 ist die Otto-Rombach-Bücherei in der Hauptstr. wieder geöffnet. Die Zweigstelle im Rathaus Bissingen öffnet am Dienstag, 05. Mai 2020 wieder. Mit Abstand und mit begrenztem Kundenzutritt sind Buchausleihen und andere Services der Büchereien wieder möglich. Die Rathäuser öffnen mit Terminvereinbarung wieder ihre Dienststellen ab Montag, 4. Mai 2020. So können insbesondere die Services der Bürgerämter und der Tourist Information wieder in Anspruch genommen werden. Hier besteht allerdings Maskenpflicht. Wer keine dabei hat, kann gegen eine kleine Gebühr eine Einmal-Maske kaufen. Stadtmuseum Hornmoldhaus und Galerie hoffen, dass auch ihnen bald wieder ein zumindest eingeschränkter Betrieb ermöglicht wird. Derzeit sind hierfür jedoch noch keine verlässlichen Angaben möglich. Ob der Badepark Ellental in diesem Sommer öffnet, ist derzeit ebenfalls völlig unbestimmt. Im Monat Mai wird dies jedenfalls nicht der Fall sein.

Hier geht es zu den Schulen.

Pressemitteilung vom 27.04.2020: Großzügige Spende der Firma Magna Car Top Systems

Einen herzlichen Dank brachte OB Jürgen Kessing dem Geschäftsführer der Firma Magna Car Top Systems in Bietigheim-Bissingen entgegen, der der Stadt 2000 neu produzierte Mund-Nasen-Masken überreichte. Diese sollen an die Beschäftigten der Stadt gehen, die sich in der Notbetreuung für die Kinder und Schüler seit Wochen einbringen, die im Kundenkontakt trotz Schließung der Verwaltungsstellen für den Publikumsverkehr geblieben sind, die sich in den Bereichen Sicherheit, Ordnung und Gesundheitsschutz seit Wochen engagiert einbringen.

 Geschäftsführer Zeljko Bobinac erläutert die Spendenbereitschaft des Unternehmens: „Magna Car Top Systems entwickelt und fertigt normalerweise hochwertige Cabrio-Verdecke für die Automobilindustrie. Durch die Umstellung unserer Produktion konnten wir kurzfristig die Herstellung von Mund-Nasen-Masken starten. Wir sind seit nunmehr 15 Jahren in Bietigheim-Bissingen mit unserer Zentrale ansässig und fühlen uns der Stadt verbunden. Mit dieser Spende möchten wir die Stadt unterstützen und einen Betrag beim Kampf gegen die Corona-Pandemie leisten.“

OB Jürgen Kessing erklärte, dass mit Blick auf die jetzt geltende Maskenpflicht die Mitarbeiter der Stadt auch umfassend mit Masken ausgestattet werden mussten und diese in Bereichen, in denen sie den sonst nötigen Abstand nicht einhalten können, auch getragen werden. Die Maskenpflicht trägt dazu bei, das Risiko einer Infektion durch Tröpfchenflug etwas zu verringern. Damit ergänzt diese Maßnahme die schon seit langem praktizierte Handhygiene, Desinfektion von Arbeitsbereichen sowie die wichtigste Vorsorge, die persönliche Distanz von mind. 1,5 m zwischen den Menschen. Alles in allem sind diese Maßnahmen wichtig, um die Infektionsraten weiterhin niedrig zu halten und so die Lockerung des Alltagslebens auch in den nächsten Wochen und Monaten aufrecht erhalten zu können.

Pressemitteilung vom 23.04.2020: Die Otto-Rombach-Bücherei öffnet wieder

Ab Dienstag, 28. April 2020 öffnet die Otto-Rombach-Bücherei wieder mit eingeschränkten Öffnungszeiten. Die Zweigstelle Bissingen öffnet eine Woche später am Dienstag, 5. Mai 2020.

Aufgrund der Corona-Verordnung des Landes kann die Otto-Rombach-Bücherei einen Basisbetrieb unter Wahrung hoher Sicherheitsauflagen anbieten.

Dieser beinhaltet: Ausleihe, Rückgabe, Abholung von Vormerkungen und Erstellung eines Ausweises.
Alle anderen Bereiche wie Arbeitsplätze oder Zeitungsecke bleiben gesperrt. Die Bücherei dient nur zum Ausleihen der Medien und nicht mehr zum Aufenthalt.

Montags bleibt die Bücherei bis auf weiteres geschlossen. Die weiteren Öffnungszeiten sind: Dienstag bis Freitag 10.00 - 13.00 Uhr und 15.00 – 19.00 Uhr, Samstag 10.00 - 14.00 Uhr.

Die Anzahl der Besucher, die sich gleichzeitig in der Bücherei aufhalten dürfen, ist begrenzt. Mit Wartezeiten ist zu rechnen. Analog zum Einzelhandel gilt eine Maskenpflicht.

Detaillierte Informationen gibt es demnächst auf der Website der Bücherei oder telefonisch unter 07142/74-486.

Pressemitteilung vom 23.04.2020: Stadt bereitet sich auf Öffnung des Rathauses vor Maskenpflicht bitte beachten!

Ab kommenden Montag, 27. April 2020 sind die Menschen im Land verpflichtet, Masken beim Zusammentreffen mit anderen Menschen, z.B. beim Einkaufen oder in Bussen und Bahnen zu tragen. Auch die Stadtverwaltung Bietigheim-Bissingen bereitet sich auf die Maskenpflicht vor und hat deshalb für die eigenen Mitarbeiter, insbesondere jene in der Notbetreuung von Schulen und Kitas, aber auch all jenen mit Kontakt zu Dritten, Masken besorgt.

Die Verwaltung beabsichtigt, voraussichtlich ab 4. Mai 2020 nach und nach wieder für den Publikumsverkehr zu öffnen. Zunächst werden allerdings noch Einschränkungen gelten, indem Kunden nur auf vorherige Terminvereinbarung zugelassen werden. Wer also Angelegenheiten beim Bürgeramt, bei der Ausländerbehörde oder einer anderen Dienststelle dringend erledigen muss, wird gebeten, diese Ämter per Mail oder Telefon zu kontaktieren, um Termine zu vereinbaren. Die Kontaktadressen finden sich auf der städtischen Webseite www.bietigheim-bissingen.de.

Allerdings erfordert der Besuch bei den Dienststellen die Beachtung der künftig geltenden Maskenpflicht und des Distanzgebots. Daher werden die Kunden nur in Abständen eingelassen und auch innerhalb der Büroräume wird auf Abstand, Hygiene und die Vermeidung persönlicher Berührungen geachtet. Desinfektionsmöglichkeiten für die Hände werden vorgehalten. An den Schaltern wird mit Sichtscheiben ein Tröpfchenschutz gewährleistet.

Masken werden bei der Stadt allerdings nicht verkauft. Hierfür sind die Angebote von Schneidereien, Apotheken oder der Nachbarschaftshilfe bzw. im Internet zu nutzen. Es genügt das Tragen von Alltagsmasken. Auch ein Schal als Mund-Nasen-Bedeckung ist ausreichend. Die medizinischen Masken sind dem ärztlichen und Pflegepersonal vorbehalten.

Pressemitteilung vom 16.04.2020: Viele Läden dürfen wieder öffnen - aber bitte mit Mundschutz und Abstand einkaufen gehen

Nach den Beschlüssen des Bundes und der Landesregierung dürfen ab kommenden Montag, 20. April 2020 die meisten Läden in Bietigheim-Bissingen wieder öffnen. Allerdings sollen die Menschen beim Einkaufen und in den öffentlichen Bussen oder Zügen eine Mund-Nasen-Maske tragen. Das kann auch eine selbstgenähte Maske sein.

Schulen und Kitas bleiben noch geschlossen, hier soll es schrittweise ab 4. Mai losgehen. Die Notbetreuung geht jedoch weiter. Anträge hierzu können weiterhin gestellt werden.

Das Rathaus bleibt vorerst für den Publikumsverkehr geschlossen, auch die Einrichtungen für Sport und Kultur können noch nicht wieder geöffnet werden. Die Stadtverwaltung wird in den nächsten Tagen und Wochen die Ausstattung an Schulen, Kitas und in der Verwaltung soweit vorbereiten, dass ein zumindest eingeschränkter Betrieb mit Hygiene- und Schutzeinrichtungen ermöglicht werden kann. Dazu zählen z.B. Desinfektionsmittel, Schutzblenden gegenüber Tröpfcheninfektionen, Masken u.ä.

Der öffentliche Nahverkehr wird ab Montag, 20. April 2020 ebenfalls wieder seinen Fahrtbetrieb verstärken. Es soll nach dem sog. Ferienfahrplan gefahren werden, womit rund 80 % der normalen Linienverbindungen wieder aktiv sind. Schulbusse werden allerdings erst zum Schulbetrieb Anfang Mai wieder fahren und zwar zu den Schulen, an denen dann auch tatsächlich wieder Kinder unterrichtet werden.

Die Stadtverwaltung bittet die Einwohner, sich weiterhin an die Einschränkungen, vor allem an den persönlichen Schutz zu halten. Die Kontakteinschränkungen, nicht mehr als 2 Personen im öffentlichen Bereich, sowie der Abstand von mind. 1,5 m sind weiterhin gültig und wichtig. Es gilt, die Infektionsraten weiter niedrig zu halten bzw. weiter zu verringern, um die Behandlungskapazitäten der Kliniken zu erhalten.

Pressemitteilung vom 16.04.2020: Notbetreuung in Schulen und Kitas geht weiter

Nach den Beschlüssen von Bund und Ländern zur weiteren Schließung der Kitas und Öffnung der Schulen erst ab 4. Mai 2020 wird in Bietigheim-Bissingen die Notbetreuung für Kinder von Eltern fortgesetzt. Bzgl der Anspruchsvoraussetzungen gilt vorerst weiterhin das, was bisher verfügt wurde. Eltern, die in wichtigen Bereichen arbeiten und dort nicht abkömmlich sind, können Anträge stellen. Die Liste der wichtigen Bereiche ist auf der Homepage der Stadt nachzulesen, unter den Hinweisen zur Corona-Krise. Sobald von der Landesregierung neue Hinweise zur Notbetreuung, insbesondere ein neuer Kriterienkatalog bekannt gemacht werden, werden diese den Anträgen zugrunde gelegt. Daher wird den Eltern, die künftig eine Notbetreuung benötigen, empfohlen, bereits jetzt einen Antrag zu stellen. Die Formulare, die Elternbriefe zum Thema und Email-Adressen für den Antrag finden Sie hier auf der Website.

Die Stadt weist außerdem darauf hin, dass nach dem Monat April auch im Monat Mai keine Gebühren für die Kinderbetreuung eingezogen werden. Dies gilt nicht, wenn eine Notbetreuung wahrgenommen wird.

Pressemitteilung vom 09.04.2020: Bitte weiter durchhalten! Bleiben Sie auch über Ostern zuhause!

Bitte weiter durchhalten! Bleiben Sie auch über Ostern zuhause!

OB Kessing bittet die Menschen in der Stadt, auch über Ostern die Beschränkungen zum Aufenthalt im Freien zu beachten und soweit als möglich zuhause zu bleiben. Im öffentlichen Raum sollten nicht mehr als 2 Personen bzw. die eigene Familie zusammen kommen.

Der Bietigheimer Rapper Shindy hat OB Kessing bei seinem Aufruf unterstützt. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Kessing wandte er sich vor allem an die jungen Bürgerinnen und Bürger und appelliert an die Vernunft der jungen Menschen, sich trotz schönem Wetter drin aufzuhalten.

Das Video ist ab Donnerstag, 9. April, 19 Uhr auf der Websitesowie auf den Social-Media-Kanälen Facebook, Instagram und Twitter der Stadt der Stadt Bietigheim-Bissingen (s. Icons rechts bzw. unten auf der Seite) zu sehen sowie über die Social-Media-Kanäle des Rappers Shindy verfügbar.

Pressemitteilung vom 08.04.2020 - Neue Verordnung des Landes für Heimbewohner

Neue Verordnung des Landes für Heimbewohner

Die Stadt weist darauf hin, dass das Land nun für die Bewohner von Pflegeeinrichtungen u.ä. weitere Einschränkungen erlassen hat. Die Bewohner solcher Einrichtungen dürfen diese nur noch verlassen, wenn sie dafür triftige Gründe haben. Solche triftigen Gründe sind Arzt- oder Therapeutenbesuche, Einkauf von Lebensmitteln, Getränken, Medikamenten u.a., soweit diese nicht im Heim zur Verfügung gestellt werden. Bewegung an der frischen Luft ist nur noch zulässig auf dem Gelände der Einrichtung oder in dessen näherer Umgebung, wenn das vorhandene Gelände nicht ausreicht.

Damit soll verhindert werden, dass die Heimbewohner sich und andere Bewohner des Heimes infizieren.

Die Stadt bittet, dies zu beachten.

Pressemitteilung vom 07.04.2020 - Wer Hilfe benötigt findet in Bietigheim-Bissingen viele helfende Hände

Niemand soll in Bietigheim-Bissingen allein gelassen werden, wenn er Hilfe benötigt.

Diesem Grundsatz haben sich das Familienbüro der Stadt Bietigheim-Bissingen, die Aktiven Senioren, die Diakonie, die Arbeiterwohlfahrt und viele ehrenamtliche Personen und Nachbarschaftsinitiativen in diesen Wochen der Corona-Krise verpflichtet. Wer nicht weiß, wo Hilfe zu finden ist oder wer seine Unterstützung anbieten möchte, kann sich beim Familienbüro der Stadt melden unter 07142 – 74309 oder familienbuero[at]bietigheim-bissingen.de. Dort werden dann Anbieter und Hilfesuchende weitervermittelt an die geeigneten Organisationen.

Inzwischen hat auch die Polizei Baden-Württemberg Tipps zur Nachbarschaftshilfe veröffentlicht. Die Polizei informiert, dass auch beim Hilfe annehmen die Sicherheit der Betroffenen nicht vergessen werden darf. Deshalb sollten sich Hilfesuchende vor allem an vertraute Personen oder Organisationen wenden und nicht ohne Kontrolle beim Klingeln jedermann öffnen. Vor allem sollten keine Unbekannten in die Wohnung gelassen werden.

Die Tipps der Polizei zur Nachbarschaftshilfe können Sie unten als pdf Datei herunterladen.

Infoblatt Nachbarschaftshilfe - Tipps für Hilfesuchende

Pressemitteilung vom 06.04.2020 - Bitte keine Besuche in den Pflegeeinrichtungen

Stadt appelliert an die Bürger: bitte keine Besuche in den Pflegeeinrichtungen der Stadt

Auch in Bietigheim-Bissingen steigt die Zahl der Infizierten gerade in den Pflegeheimen und Einrichtungen für Betreutes Wohnen stark an. Die Stadt appelliert daher an alle Menschen, von Besuchen in diesen Einrichtungen Abstand zu nehmen und zu den Angehörigen nur noch per Telefon Kontakt aufzunehmen. Gerade die Senioren müssen durch die persönliche Distanz vor Infektionen so gut es geht geschützt werden, da hier Infektionen sehr schnell lebensgefährlich werden. Bereits seit Beginn der Corona-Krise wurden die Senioreneinrichtungen unter verstärkten Schutz gestellt, indem Besuchsverbote erlassen wurden. Diese gilt es, strikt zu beachten.

Derzeit sind in den Pflegeeinrichtungen der Stadt bereits über 20 infizierte Personen zu zählen, was Anlass zu Besorgnis und erhöhter Vorsicht gibt.

Pressemitteilung vom 26.03.2020 - Erleichterungen für Eltern

Informationen zu den wirtschaftlichen Hilfen des Landes online zu finden - Auch die Stadt bietet Erleichterungen.

Nachdem das Land nun wirtschaftliche Hilfen für Unternehmen, Kleinbetriebe und Freiberuflich Tätige beschlossen hat, bietet die Stadt Bietigheim-Bissingen erste Hinweise und Links zu weiterführenden Informationen auf ihrer Homepageunter an.

Darüber hinaus hat auch die Stadt erste Erleichterungen für all jene Eltern beschlossen, welche derzeit Kitas, Schulkindbetreuung oder Musikunterricht an der städtischen Musikschule nicht wahrnehmen können. Für den Monat April werden vorerst keine Gebühren erhoben.

Pressemitteilung vom 21.03.2020 - Neue Regeln für den Alltag in der Coronakrise

Die Stadt hat ihre Hinweise zu den aktuell geltenden Regelungen in der Corona-Krise aktualisiert. Sie sind auf der Sonderseite zum Coronavirus zu finden.

Die Menschen im Land sind jetzt verpflichtet, größere Gruppen zu vermeiden. Man darf nur noch im Familienkreis zusammenkommen, auf Straßen und Plätzen dürfen nicht mehr als drei Personen zusammenbleiben. Auch bei privaten Versammlungen dürfen es nicht mehr als fünf Personen sein, es sei denn, es handelt sich ausschließlich um Familienmitglieder, die in gerader Linie verwandt sind, wie Großeltern, Eltern, Kinder und Enkelkinder sowie die Lebenspartner, Ehegatten und die weiteren in einem Haushalt lebenden Personen. Erlaubt bleiben auch weiterhin Zusammenkünfte, die geschäftlich oder dienstlich erforderlich sind.

Geschlossen werden jetzt noch weitere Einrichtungen. Gaststätten müssen grundsätzlich schließen, sie dürfen nur noch einen Außer-Haus-Verkauf anbieten. Geschlossen sind jetzt auch Frisöre, Massagestudios, Kosmetikstudios, Nagelstudios, Sonnenstudios, Tattoo-/Piercingstudios, Studios für kosmetische Fußpflege. Ebenfalls nicht öffnen dürfen Hotels u.ä. Einrichtungen, Camping- und Wohnmobilplätze. Diese Verbote gelten bis 19. April 2020.

Polizei und Ordnungsdienste der Stadt werden auch weiterhin unterwegs sein, um die Beachtung der Vorschriften zu kontrollieren. Bei Nichtbeachtung können Strafen verhängt werden.

Die Stadtverwaltung bittet alle Einwohner, die neuen verschärften Regeln strikt zu beachten. Es dient der Eindämmung der Infektionsraten und ist dringend nötig. Ein zu starkes Ansteigen der Infektionen würde das Gesundheitssystem überlasten und allen Menschen Schaden zufügen, auch jenen, die nicht mit dem Coronavirus infiziert sind.

Hier finden Sie alle Hinweise

Pressemitteilung vom 19.03.2020 - Stadt appelliert an die Vernunft und Rücksicht der Bürger

Nachdem seit gestern viele Geschäfte geschlossen sind, ebenso die Spiel- und Sportplätze und alle Sporthallen, Fitnessstudios, Kultureinrichtungen, Büchereien u.ä., bittet die Stadtverwaltung die Bürgerinnen und Bürger um Vernunft und Rücksichtnahme. Die Schutzvorkehrungen wurden getroffen, um ein rasantes Ansteigen der Infektionsrate in der Stadt zu vermeiden. Wenn zuviele Menschen auf einmal krank werden, können die Ärzte und Kliniken diese nicht mehr angemessen versorgen. Daher ist es dringend nötig, die Ansteckungsmöglichkeiten zu reduzieren. Auch junge Menschen können krank werden und benötigen dann ärztliche Unterstützung. Die Stadt bittet deshalb junge wie ältere Menschen, die Einschränkungen zu ihrem und aller Menschen Schutz zu begreifen und zu beachten. Die Menschen sollten nur noch in kleinen, familiären Gruppen zusammenkommen, Abstand halten zu allen anderen, auch beim Einkaufen die Abstände untereinander wahren und keine Parties mit vielen Freunden feiern – weder zuhause noch in öffentlichen Bereichen.

Die Stadt hat die wichtigsten Vorschriften, die jetzt zu beachten sind, sowie Hinweise und Informationsmöglichkeiten auf einer Sonderseite übersichtlich zusammen gestellt. Dortfinden sich auch Mail- und Telefonadressen für die neu eingerichtete Hotline 07142-74440.

Darüber hinaus steht das Familienbürofür ältere und hilfebedürftige Menschen per Telefon und Mail mit Ratschlägen und Informationen über Hilfsdienste zur Verfügung. Das Familienbüro wird darüber hinaus auch Angebote von freiwilligen Helfern aufnehmen und weitervermitteln.

Die Stadtverwaltung arbeitet auch ohne Publikumsverkehr planmäßig weiter. Wer Anliegen hat, kann diese gerne per Post, Mail oder telefonisch vortragen. Viele Angelegenheiten lassen sich auf diesem Weg erledigen und müssen nicht aufgeschoben werden.

Gebühren für Einrichtungen, die jetzt geschlossen sind, werden für den April nicht erhoben. Dies gilt für die Kinderbetreuung, die Schulkindbetreuung und die Musikschule. Lediglich für die Kinder, die in der Notbetreuung sind, werden die üblichen Gebühren erhoben.

Pressemitteilung vom 18.03.2020 weitere Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus

Informationen zu weiteren Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus Die Stadtverwaltung informiert darüber, dass die Landesregierung jetzt die erste Verordnung zur Schließung von Einrichtungen u.ä. weiter verschärft hat. Ab sofort müssen alle Verkaufsstellen des Einzelhandels schließen, mit Ausnahme von Lebensmittelgeschäften, Wochenmärkten, Abhol- und Lieferdiensten, Getränkemärkten, Apotheken, Sanitätshäusern, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkaufsstellen, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkten sowie dem Großhandel, Hofläden und Raiffeisenmärkten. Gaststätten dürfen ab sofort nur noch von 6 – 18 Uhr öffnen und müssen wie bereits mitgeteilt, Abstand zwischen den Tischen einhalten. Zu schließen sind auch Kinos, Eisdielen, Bars, Clubs, Kneipen, Freizeit- und Tierparks und andere Einrichtungen für Freizeitaktivitäten.

Zusätzlich zu den bereits bekannten Schließungen der städtischen Kultur- und Sporteinrichtungen werden nun auch Sport- und Spielplätze geschlossen.

Untersagt sind alle Veranstaltungen, unabhängig von der Teilnehmerzahl, auch im privaten Kreis. Ebenso Gottesdienste und andere Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen und ähnlichen Einrichtungen. Dieser Maßnahmenkatalog gilt zunächst bis 19.04.2020. Diese weitreichenden Eingriffe in das alltägliche Leben sind jetzt nötig, um die Infektionsraten zu reduzieren und dafür Sorge zu tragen, dass die Kliniken die auftretenden Ernstfälle auch noch bewältigen können. Daher werden alle Bürger gebeten, die Maßnahmen auch ernst zu nehmen und zu befolgen.

Die Stadt wird die Gremiensitzungen am 19.03.2020 (Technischer Ausschuss) und am 31.03.2020 (Gemeinderat) sowie alle dazwischen liegenden internen Beratungstermine absagen.Ebenfalls abgesagt wird das geplante Bürgergespräch mit OB Kessing im Buch am Donnerstag, 2.04.2020.

Abgesagt sind auch alle Veranstaltungen im Rahmen der Französischen Woche (Konzert, Stadtführung und Kino) in der nächsten Woche.

Polizei und städtischer Ordnungsdienst werden die Einhaltung der Schließungen und Sperrungen überwachen.

Ältere oder kranke Menschen, die Hilfen benötigen und nicht wissen, wohin sie sich wenden können, können im Familienbüro der Stadt Bietigheim-Bissingen Informationen zu den bestehenden Hilfsorganisationen wie der Nachbarschaftshilfe der Diakoniestation, der Arbeiterwohlfahrt und anderen gemeinnützigen Organisationen telefonisch oder per Mail erhalten unter familienbuero@bietigheim-bissingen.de oder 07142-74309.

Alle Informationen zu den geltenden Vorschriften, Hinweise auf weiterführende Webseiten und zu den konkreten Entscheidungen der Stadt finden alle Einwohner auf der städtischen Webseite www.bietigheim-bissingen.de oder telefonisch unter der neu eingerichteten Telefon-Hotline 07142-74440. Diese wird mit mehreren Mitarbeitern besetzt. Gleichwohl können bei starkem Andrang Wartezeiten entstehen, für die die Stadt um Verständnis bittet. Die Anmeldestellen für eine Notbetreuung an Schulen und Kindertageseinrichtungen sind weiterhin über die separat eingerichteten Mail- und Telefonadressen erreichbar.

Pressemitteilung vom 16.03.2020 - Neue Regelungen beschränken Gaststätten, Kinos, Fitnessstudios und Vergnügungsstätten

Mit einer weitreichenden Verordnung hat die Landesregierung Baden-Württemberg nun auf die sich stark zuspitzende Lage und die Zunahme der Infektionen mit dem Coronavirus reagiert. Diese gilt sofort und wird das Leben der Menschen weiter stark einschränken. Die Verordnung regelt neben der bereits kommunizierten Schließung von Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen und Hochschulen sowie den Kultureinrichtungen, Bädern, Sporthallen, Volkshochschulen, Jugendhäusern und Bibliotheken auch ein Betriebsverbot von Kinos, Fitnessstudios, Vergnügungsstätten und Prostitutionsstätten.

Der Betrieb von Gaststätten wird grundsätzlich untersagt. Von diesem Verbot ausgenommen sind Speisegaststätten, wenn sichergestellt ist, dass

  • die Plätze für die Gäste so angeordnet werden, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Tischen gewährleistet ist,
  • Stehplätze so gestaltet sind, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Gästen gewährleistet ist und
  • in geeigneter Weise sichergestellt wird, dass im Falle von Infektionen für einen Zeitraum von jeweils einem Monat mögliche Kontaktpersonen nachverfolgbar bleiben.

Veranstaltungen in geschlossenen Räumen und unter freiem Himmel mit mehr als 100 Teilnehmern sind verboten. Darüber hinaus gilt grundsätzlich die dringende Empfehlung alle Veranstaltungen, die nicht unbedingt notwendig sind, abzusagen – auch Familienfeiern mit weniger als 100 Gästen etc.

Alle Besuche in Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen, Dialyse-Einrichtungen und Tageskliniken sind ab sofort bis auf Weiteres verboten. Ausnahmen sind nur bei erkrankten Kindern, in Teilen der Psychiatrie und zur Sterbebegleitung unter Auflagen erlaubt.

In Alten- und Pflegeheimen sowie stationären Einrichtungen für Menschen mit Behinderung sind Besuche nur mit Erlaubnis der Einrichtungsleitung und unter Schutzvorkehrungen möglich.

Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung-CoronaVO)

Pressemitteilung vom 16.03.2020 Stadtverwaltung für Publikumsverkehr geschlossen - auch kleinere Veranstaltungen abgesagt

Nun ergreift die Stadtverwaltung weitere Maßnahmen, um die Infektionsrate mit dem Coronavirus zu reduzieren. Die Verwaltungsgebäude der Stadt werden ab sofort für persönliche Kundenkontakte geschlossen. Alle Verwaltungsteile, auch die Bürgerämter und die Tourist Information, sind nur noch schriftlich, per Mail oder Telefon zu erreichen. Die Online-Adressen und Telefonnummern finden sich auf der Webseite der Stadt. Von der Startseite www.bietigheim-bissingen.de wird zu den Öffnungszeiten der verschiedenen Ämter verlinkt und bei den einzelnen Ämtern finden sich die jeweiligen Emailadressen und Telefonnummern.

Abgesagt werden nun auch kleinere Veranstaltungen: alle öffentlichen Stadt- und Erlebnisführungen, auch Sondertermine zu den Französischen Wochen, die Kinderbetreuung während des Einkaufsbummels in den Marktplatz Arkaden. Trauungen und Beerdigungen finden in kleinem Kreis weiterhin statt. Geschlossen werden auch das Haus der Vereine in der Metterstraße und der Treffpunkt für Vereine in der ehemaligen Gaststätte in Untermberg.

Die Stadtwerke Bietigheim-Bissingen GmbH haben die Schließung der Bäder ab Dienstag, 17.03.2020 angekündigt. Spielplätze und Sportplätze im Freien bleiben weiterhin geöffnet, um dem Bewegungsdrang der Kinder und Jugendlichen noch Raum zu geben. Die Eltern werden gebeten, ihren Kindern und Jugendlichen die notwendigen Hygieneregeln und die Achtsamkeit für Distanz untereinander zu vermitteln.

Pressemitteilung vom 13.03.20 Schulen und Kitas auch in Bietigheim-Bissingen geschlossen – Notbetrieb für besondere Fälle eingerichtet

Nach der Entscheidung der Landesregierung, ab Dienstag, 17.03.2020 die Schulen und Kitas im ganzen Land zu schließen, bereitet die Stadtverwaltung Bietigheim-Bissingen einen Notbetrieb für Eltern vor, die zur Aufrechterhaltung wichtiger Dienste für die Allgemeinheit arbeiten müssen.

Am Montag, 16.03.2020 läuft der normale Betrieb an Schulen und Kitas noch. Gleichzeitig werden bereits jetzt die Eltern aller Schul- und Kita-Kinder per Aushang oder Mail von den Einrichtungen auf die Notsituation vorbereitet.

Wer eine Notbetreuung beantragen möchte, muss diesen Antrag per mail an: anmeldung-kita[at]bietigheim-bissingen.de bzw. schule[at]bietigheim-bissingen.de senden. Zwingend erforderlich ist die Angabe einer Begründung für die Notbetreuung und die Kontaktdaten (Email und Telefonnummer) des Arbeitgebers. Die Entscheidung, ob die Voraussetzungen für eine Notbetreuung gegeben sind und weiterhin erfolgt, liegt bei der Stadtverwaltung.

Pressemitteilung vom 13.03.2020 - Einrichtungen geschlossen

Aufgrund der fortschreitenden Verbreitung des Corona-Virus innerhalb der Bevölkerung sieht sich die Stadtverwaltung gezwungen, weitere Einschränkungen im Angebot der Stadtverwaltung vorzunehmen. Die kulturellen Einrichtungen wie Museum, Galerie, Otto-Rombach-Bücherei inkl. Nebenstelle in Bissingen, Musikschule und Archiv werden geschlossen. Telefonisch und per Mail sind die Einrichtungen für Auskünfte und Anfragen erreichbar. Die Anmeldung von Kindern für die Kindertageseinrichtungen soll ab sofort nur noch per Mail oder Telefon erfolgen unter anmeldung-kita@bietigheim-bissingen.de bzw. Tel 07142 – 74269. Alle Bürgerinnen und Bürger, die in den nächsten Wochen ein Anliegen mit den städtischen Behörden besprechen wollen, werden gebeten, soweit möglich, sich per Mail, Post oder Telefon zu melden und persönliche Besuche auf das unabwendbare zu beschränken. Dies gilt auch für Besuche beim Bürgeramt, Ausländeramt und ähnlichen Stellen.

Die städtischen Sporthallen werden ab sofort auch für den Trainingsbetrieb von Vereinen geschlossen. Die Bäder bleiben geöffnet. Das Jugendhaus 4D im Ellental wird ebenfalls geschlossen.

Wegen des Betriebs von Schulen und Kindertageseinrichtungen werden die Eltern gebeten, die städtische Homepage über das Wochenende im Blick zu behalten. Wenn das Kultusministerium eine Schließung anordnen sollte, werden auf dieser Seite entsprechende Informationen zu finden sein. Die Tourist Information bleibt für Auskünfte ebenfalls erreichbar.

Pressemitteilung vom 12.03.2020 - Veranstaltungen abgesagt

Mit erheblichen Einschränkungen des Veranstaltungsprogramms sowohl im Bereich Kultur wie auch im Sport reagiert die Stadtverwaltung Bietigheim-Bissingen auf die derzeit herrschende Corona-Krise. Nach der Entscheidung der Landesregierung, Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern zu verbieten, werden Großveranstaltungen abgesagt, soweit die Stadt selbst Veranstalter ist bzw. den jeweiligen Veranstaltern mitgeteilt, dass diese in dieser Form nicht stattfinden können. Die SGBBM hat ihr Handballspiel der Männer am 14.03.2020 bereits auf einen noch zu bestimmenden Termin verschoben. Für die weiteren Spiele wird derzeit geprüft, ob sie ohne Publikum stattfinden oder auch verlegt werden. Gleiches gilt für das Länderspiel der Frauen am 29.03.2020.

Darüber hinaus wird die Stadt in ihrem eigenen Verantwortungsbereich noch weitere Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Alle Veranstaltungen im Kronenzentrum, in der Kelter und im Kleinkunstkeller werden ab nächster Woche abgesagt, auch wenn die Besucherzahlen deutlich unter 1000 liegen. Die Sportlerehrung wird verschoben. Veranstaltungen der Schulen mit größeren Gruppen, wie der Schuleislauf in der EgeTrans Arena oder bei Kulturveranstaltungen finden ebenfalls nicht statt. Auch der Publikumslauf und die Eisdisco in der EgeTrans Arena werden eingestellt.

Den Vereinen und anderen Veranstaltern wird empfohlen, Veranstaltungen mit mehreren hundert Teilnehmern ebenfalls abzusagen, zu verschieben oder die Teilnehmerzahlen zu reduzieren. Dies gilt für den Amateursportbereich, aber auch für kulturelle und sonstige gesellschaftliche Ereignisse.

Bei Veranstaltungen der Stadt wird das Kulturamt eine Verlegung prüfen. Bereits verkaufte Eintrittskarten werden erstattet. Die Karteninhaber werden gebeten, sich an ihre Vorverkaufsstellen zu wenden. Dies gilt zunächst für Veranstaltungen bis Ende April.

Die Stadt will mit diesen weitreichenden Einschränkungen dazu beitragen, dass größere Ansammlungen von Personen in engen Räumlichkeiten vermieden und damit auch das Ansteckungsrisiko reduziert wird. Derzeit ist noch nicht absehbar, wie lange diese Einschränkungen andauern werden. Es muss damit gerechnet werden, dass die Corona-Krise noch einige Wochen anhält und sich die Zahl der Infizierten weiter erhöht. Daher hält die Stadtverwaltung es für nötig, alle in ihrer eigenen Verantwortung liegenden Maßnahmen rechtzeitig zu ergreifen. Die Stadtverwaltung bittet die Einwohner um Verständnis für die zeitweise Beschränkung des gesellschaftlichen, kulturellen und sportlichen Angebots in der Stadt.

Infomationen des Landratsamtes Ludwigsburg

Der Landkreis Ludwigsburg hat ebenfalls Informationen zum Corona-Virus eingestellt.