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Tipps zum Thema Fahrraddiebstahl




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Es gibt Menschen, die Fahrräder klauen – oder einfach nur kaputt machen. Daran wird man auch auf lange Sicht nichts ändern.

Hilflos sind Radfahrer deshalb aber noch lange nicht. Bietigheim-Bissingen gibt Tipps, wie Radfahrer ihr Rad schützen.

Die gute Nachricht: In Baden-Württemberg werden im gesamtdeutschen Vergleich wenige Fahrräder gestohlen. Während in Berlin, Hamburg und Bremen in 2017 je über 800 Räder pro 100.000 Einwohner illegal den Besitzer wechselten, waren es in Baden-Württemberg gerade einmal 237 – das ergab eine Studie von Statista. In Bietigheim-Bissingen wurden im vergangenen Jahr 57 Fahrräder als gestohlen gemeldet. Damit ist die Zahl der gestohlenen Räder seit 2014 rückläufig. In 2018 waren es im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeireviers Bietigheim-Bissingen 95 Fahrräder und damit sechs mehr als 2017. Dennoch ist die Zahl seit 2014 stark gesunken. Fahrradfahrer können ihre Wege also beruhigt mit dem Fahrrad zurücklegen. Besonders dann, wenn sie ein paar goldene Regeln beachten.

Das beste Rezept ist, sein Fahrrad immer anzuschließen. Und zwar an einen unbeweglichen Gegenstand, damit es der Dieb nicht einfach wegtragen kann. Das Schloss will gut ausgewählt sein. Solche aus dünnen Spiralkabeln, Drähten oder Ketten sind zwar preisgünstig, aber weder besonders abschreckend, noch sicher. Da braucht es manchmal sogar weniger als etwas Eis-Spray und einen Bolzenschneider. Am besten setzt man auf solide Bügel- oder Faltschlösser. Unter der Plastikverkleidung sollte sich ein gutes Stück gehärteter Stahl befinden. Je massiver desto sicherer; auf einen geeigneten Schlosszylinder sollte geachtet werden. Während Stiftzylinder recht einfach zu knacken sind, ist es für Diebe mit einem Drehscheibenzylinder schon deutlich schwerer. In solchen Zylindern befinden sich bis zu zwölf Scheiben, die alle um die richtige Gradzahl gedreht werden müssen, um das Schloss zu öffnen. Ob ein Schloss über einen solchen Mechanismus verfügt, sieht man am Schlüssel: Er ist vierkantförmig und hat Einkerbungen.

Was aber tun, wenn das Fahrrad nun doch einmal geklaut wird? Manchmal sogar aus Garage, Keller oder Wohnbereich. Dann zahlt aber doch die Hausratversicherung, oder? Das hängt ganz von der Versicherungspolice ab. Manche greifen schon bei einfachem Diebstahl, also auch dann, wenn weder Raum noch Rad darin abgeschlossen waren. Einfacher Diebstahl besteht auch dann, wenn das Fahrrad vor der Haustür gestohlen wurde. Hier zahlt die Hausratversicherung aber nur, wenn das Rad gegen die einfache Mitnahme gesichert wurde. Kommt die Versicherung bisher nicht für einfachen Diebstahl auf, kann das über eine Fahrradklausel ganz einfach geändert werden. Die Höhe der Versicherungssumme sollte angemessen sein.

Praktisch ist es, die Möglichkeit zu haben, das Fahrrad sicher unterzustellen – zuhause hinter einer verschlossenen Tür, unterwegs an gut einsehbaren Stellen und bei der Arbeit idealer Weise an einer gesicherten Fahrrad-Abstellanlage.

In Bietigheim-Bissingen können Fahrräder bequem im Fahrradparkhaus am Bahnhof abgestellt werden (Foto). Weitere Fahrradparkplätze befinden sich vor der Kreissparkasse in der Bietigheimer Altstadt, an der Ecke Haupt-/Holzgartenstraße, am Kronenzentrum, am Bürgeramt Bietigheim, am Rathaus Bissingen, am Freibad Ellental, am Bahnhof Bietigheim-Bissingen und an den Zugängen zum Bahnhaltepunkt Ellental.

Eine weitere Möglichkeit ist eine spezielle Fahrradversicherung. Sie zahlt nicht nur generell bei Diebstahl, sondern auch bei Schäden durch Unfall, Sturz oder Vandalismus. Je nach Anbieter und Police ist dann auch loses Zubehör wie ein Fahrradanhänger gegen Diebstahl versichert. Diese Option lohnt sich bei besonders teuren Rädern sowie bei Pedelecs und E-Bikes.

Um aber gar nicht erst in die Situation zu geraten, den Diebstahl Ihrer Versicherung zu melden und ihn beweisen zu müssen, gilt nach wie vor: das Fahrrad am besten immer sicher anschließen!



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