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Öffentliche Führung in der Städtischen Galerie




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Öffentliche Führung durch die Studio-Ausstellung »Bekenntnis zum Gegenstand. Linolschnitte von Karl Rössing und seinen Schülern Robert Förch und Malte Sartorius«

Eine öffentliche Führung durch die Studio-Ausstellung »Bekenntnis zum Gegenstand. Linolschnitte von Karl Rössing und seinen Schülern Robert Förch und Malte Sartorius« findet am Sonntag, 8. September um 11.30 Uhr mit der wissenschaftlichen Volontärin Shirley-Ann Ruf M.A. statt. Die Teilnahme an der Führung kostet 3 €, der Eintritt ist frei.

Von 1947 bis 1960 prägte Karl Rössing (1897 – 1987), als Professor an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart, beinahe 200 Studierende. Der bewanderte Holzschnittkünstler entschied sich 1950 für eine neue Technik: Den Linolschnitt. Sein Können und die Begeisterung für diese Technik gab er unter anderem an seine Schüler weiter, zu denen auch Robert Förch (*1931) und Malte Sartorius (1933 – 2017) zählten. In einer Zeit, in der die Abstraktion in der Kunst und auch an der Akademie der Bildenden Künste durch Willi Baumeister vorherrschend war, widmen Karl Rössing und seine Schüler sich dem Gegenständlichen. Sie verbinden dabei historische Elemente mit Gegenwärtigem – so trifft bei Rössing Dürers Melancholie mit abstrakten Gegenständen zusammen oder Stillleben werden mit Papierfliegern angereichert. Diese und viele weitere Einblicke bietet derzeit und noch bis zum 16. Februar die aktuelle Ausstellung »Bekenntnis zum Gegenstand. Linolschnitte von Karl Rössing und seinen Schülern Robert Förch und Malte Sartorius« in der Städtischen Galerie Bietigheim-Bissingen.

Außerdem ist im modernen Gebäudeteil noch bis 6. Oktober die Ausstellung »Linolschnitt heute XI. Grafikpreis der Stadt Bietigheim-Bissingen« bei ebenfalls freiem Eintritt zu sehen.



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