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After-Work-Kurzführung in der Städtischen Galerie




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Zum Feierabend ins Museum: After-Work-Kurzführung mit Apéritif zur Ausstellung »Zur Unzeit gegeigt« Otto Nebel – Maler und Dichter

Den Wissenshunger direkt nach der Arbeit bei einer ganz besonderen After-Work-Veranstaltung stillen: am Donnerstag, 14. November bietet die wissenschaftliche Volontärin Shirley-Ann Ruf M.A. um 17.30 Uhr eine 30-minütige Kurzführung durch die Ausstellung »Zur Unzeit gegeigt« Otto Nebel – Maler und Dichter an. Anschließend wird der Feierabend bei einem Glas Sekt, Saft oder Selters eingeläutet. Die Teilnahme an der Führung kostet 3 € inklusive Apéritif, der Eintritt ist frei. Die Galerie ist an diesem Tag von 14 bis 20 Uhr geöffnet.

Im engen Austausch mit zahlreichen großen Künstlerpersönlichkeiten der Klassischen Moderne wie Paul Klee, Wassily Kandinsky und Marianne Werefkin schuf der deutsch-schweizerische Maler, Grafiker und Dichter Otto Nebel (1892–1973) sein einzigartiges Gesamtwerk. Bei Otto Nebel, der zunächst eine Ausbildung im Baugewerbe und als Schauspieler gemacht hatte, ist nicht nur von einer Doppelbegabung zu sprechen. Wie viele Vertreter der Avantgarden des frühen 20. Jahrhunderts experimentierte auch er mit Sprache, bildender Kunst und sogar mit musikalischen Gestaltungsformen. Inspiriert von den Bauhausideen wurde seine Bildsprache zunehmend zeichenhafter, doch unbeirrt setzte er seine Suche nach den »Ur-Bildern« einer neuen Gegenständlichkeit fort, auch als er 1933 in die Schweiz emigrierte. Sein früh gewecktes und nachhaltiges Interesse für Theater und Architektur sowie die Eindrücke von ausgedehnten Reisen boten ihm reiche Inspirationsquellen.



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