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Radtour von Stolperstein zu Stolperstein




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Radtour von Stolperstein zu Stolperstein am Samstag, 20. Juli 2019
Von der Altstadt nach Untermberg mit Thomas Reusch-Frey

Thomas Reusch-Frey von der Stolpersteininitiative Bietigheim-Bissingen  veranstaltet eine Radtour, die im Rahmen der Sonderausstellung „Krankenmord im Nationalsozialismus – Grafeneck 1940 – Opferschicksale aus Bietigheim-Bissingen“ stattfindet. 

Treffpunkt ist am Samstag, 20. Juli 2019 um 15 Uhr vor dem Hornmoldhaus, Hauptstraße 57.

Mit dem Fahrrad werden alle neun in Bietigheim-Bissingen verlegten Stolpersteine angefahren. Die Radtour beginnt in der Bietigheimer Altstadt, wo auf engstem Raum in der Entfernung von wenigen hundert Metern vier Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wohnten: Frida Ziegelmaier in der Pfarrstaße 6, Erna Unkel bei der Kelter 14, Karl Reinhardt in der Weinstraße 4 und Walter Hass in der Fräuleinstraße 4.

Von dort geht es in den Aurain. In der Arbeitersiedlung „Köpenick“ wohnte in der Ringstraße 8 Gustav Strenger, der Opfer in Grafeneck wurde.

In Bissingen gibt es drei Stolpersteine: für Emil Weil vor dem Haus in der Bahnhofstraße 25, für Lydia Mack in der Backhausstraße 3 und für Marie Sick in der Kreuzstraße 22.

Zum Abschluss der Radtour geht es nach Untermberg. In der Bissinger Straße 4 ist der Stolperstein für Eugen Brust verlegt worden. Dort endet die Fahrradtour gegen 17 Uhr.

Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenfrei. Um eine Spende für die Initiative „Stolpersteine Bietigheim-Bissingen“ wird gebeten. Nähere Informationen zur Radtour und der Stolpersteininitiative gibt es bei Thomas Reusch-Frey, Tel. 07142/377 491, E-Mail: thomasreuschfrey@gmail.com. Auf der Homepage der Stadt Bietigheim-Bissingen unter https://www.bietigheim-bissingen.de/deutsch/stadt-und-tourismus/stadtgeschichte/stolpersteine/ können Dokumente der drei Stolpersteinverlegungen im Jahr 2014, 2016 und 2017 heruntergeladen werden. Schirmherr der Stolpersteininitiative Bietigheim-Bissingen ist Oberbürgermeister Jürgen Kessing.

Die Sonderausstellung „Krankenmord im Nationalsozialismus – Grafeneck 1940 – Opferschicksale aus Bietigheim-Bissingen“ ist noch bis zum 28. Juli 2019 im Stadtmuseum Hornmoldhaus kostenfrei zu besichtigen. Das Haus ist leider nicht barrierefrei.



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