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Stationäre Jugendverkehrsschule in Bietigheim-Bissingen




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Stadt Bietigheim-Bissingen, Kreisverkehrswacht und Polizeipräsidium Ludwigsburg eröffnen stationäre Jugendverkehrsschule in Bietigheim-Bissingen

Als ein Gemeinschaftsprojekt und hervorragendes Beispiel der guten Zusammenarbeit zwischen der Stadt Bietigheim-Bissingen, der Kreisverkehrswacht Ludwigsburg und dem Polizeipräsidium Ludwigsburg wurde am Montag, 8. Juli 2019 die stationäre Jugendverkehrsschule in Bietigheim-Bissingen offiziell eröffnet. Der Platz wird künftig von der Hillerschule mit Außenstelle Metterzimmern, der Schillerschule, der Schule im Sand und der Waldschule sowie von drei Schulen aus Besigheim genutzt.

Oberbürgermeister Jürgen Kessing, der den Platz an den Dreschschuppen hinter der Sporthalle am Viadukt gemeinsam mit Polizeipräsident Burkhard Metzger, Präventionsleiterin Ute Scholpp und Jutta Kuhn von der Kreisverkehrswacht Ludwigsburg vorstellte, freute sich sehr über die neue Einrichtung: "Die Stadt Bietigheim-Bissingen hat den Platz für die neue Einrichtung gerne zur Verfügung gestellt. Eine gute und gründliche Radfahrausbildung der Kinder ist uns wichtig. Wir wollen die Jüngsten so früh wie möglich an das Radfahren heranführen, damit diese umweltfreundliche Mobilitätsform mehr Zuspruch findet und die Kinder diese kompetent und sicher nutzen können."

Polizeipräsident Burkhard Metzger betont: "Baden-Württemberg rangiert auf Platz 1 der Länder mit dem sichersten Schulweg und daran hat auch die Radfahrausbildung ihren Anteil. Mit der Eröffnung des Verkehrsübungsplatzes in Bietigheim-Bissingen, auf dem die Kinder ihre Radkompetenz starken können und auf den "echten Verkehr" vorbereitet werden, haben wir nach Vaihingen an der Enz und Ludwigsburg nunmehr die dritte stationäre Anlage realisieren können. Damit können wir gewährleisten, dass im Landkreis Ludwigsburg alle Schulungen im realitätsnahen Schonraum stattfinden können."

Kriminalrätin Ute Scholpp, die als Präventionsleiterin für die Radfahrausbildung beim Polizeipräsidium Ludwigsburg verantwortlich zeichnet, ergänzt: "Die Übung im sicheren Schonraum, frei von störenden Einflüssen und mit einer deutlich höheren Übungsfrequenz, ist in Anbetracht der Zunahme komplexer Verkehrssituationen bei einer höheren Verkehrsdichte von besonderer Bedeutung.“

Für das Übungsgelände in Bietigheim-Bissingen stehen Schulungsfahrräder für alle Kinder zur Verfügung, die von der Kreisverkehrswacht Ludwigsburg finanziert und beschafft wurden. Das Tragen eines intakten und korrekt eingestellten Fahrradhelms während der Radfahrausbildung ist natürlich Pflicht.

Jutta Kuhn: "Die Erfolgsgeschichte "Jugendverkehrsschule" kann in Bietigheim-Bissingen fortgeschrieben werden. Für die Kinder ist die Verkehrsausbildung sehr wichtig, denn hier können sie erkennen und lernen, wie der Verkehr funktioniert. Die Kreisverkehrswacht Ludwigsburg wird nach wie vor ein verlässlicher Partner sein. Ich bedanke mich besonders bei der Stadt Bietigheim-Bissingen für die Bereitstellung des Außengeländes. Das Geld für eine wirklichkeitsorientierte Verkehrserziehung ist sehr gut angelegt.“

Die Radfahrausbildung der Polizei in Klassenstufe 4 der Grundschulen bildet einen wesentlichen Grundstein der Verkehrserziehung. Während die theoretische Ausbildung von den Schulen übernommen wird, führen Polizeibeamtinnen und -beamte des Referats Prävention des Polizeipräsidiums Ludwigsburg die praktische Ausbildung durch. Hierbei lernen die Kinder neben den Verkehrsregeln das richtige Anfahren vom Fahrbahnrand, das Vorbeifahren an einem Hindernis sowie das korrekte Abbiegen. Insbesondere das Linksabbiegen bedarf auf Grund seiner Komplexität mehr Übung und eines ruhigeren Umfelds, weshalb die ersten beiden Übungseinheiten außerhalb des öffentlichen Verkehrsraums oder auf einem ausreichend groß dimensionierten Verkehrsübungsplatz - wie in Bietigheim-Bissingen - durchgeführt werden. Die dritte und vierte Übungseinheit findet in der Regel im Realverkehr statt, sofern eine geeignete Örtlichkeit zur Verfügung steht und die Kinder auch in der Lage sind, die Übungseinheiten im öffentlichen Verkehrsraum zu bewältigen. (Foto: Polizei Ludwigsburg)



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