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Radtour "Stolpersteine"




museum radtour stolpersteine

Radtour von Stolperstein zu Stolperstein:
von der Altstadt nach Untermberg mit Christian Hofmann und Thomas Reusch-Frey

Thomas Reusch-Frey und Christian Hofmann von der Stolpersteininitiative Bietigheim-Bissingen veranstalten im Rahmen der Sonderausstellung „Krankenmord im Nationalsozialismus – Grafeneck 1940 – Opferschicksale aus Bietigheim-Bissingen“ im Stadtmuseum Hornmoldhaus eine Radtour.
Treffpunkt ist am Samstag, 22. Juni 2019 um 15 Uhr vor dem Hornmoldhaus, Hauptstraße 57.

Mit dem Fahrrad werden alle neun in Bietigheim-Bissingen verlegten Stolpersteine angefahren. An den einzelnen Verlegestellen wird Christian Hofmann die Biografien der Opfer vorstellen und Thomas Reusch-Frey schließt Worte des Gedenkens an. An der Tour können alle Interessierten teilnehmen, denn es kommt nicht auf Geschwindigkeit an, sondern um das Wahrnehmen der Entfernungen zwischen den Stolpersteinen.

Die Radtour beginnt in der Bietigheimer Altstadt, wo auf engstem Raum in der Entfernung von wenigen hundert Metern vier Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wohnten: Frida Ziegelmaier in der Pfarrstaße 6, Erna Unkel bei der Kelter 14, Karl Reinhardt in der Weinstraße 4 und Walter Hass in der Fräuleinstraße 4.

Von dort geht es in den Aurain. In der Arbeitersiedlung „Köpenick“ wohnte in der Ringstraße 8 Gustav Strenger, der Opfer in Grafeneck wurde.

In Bissingen gibt es drei Stolpersteine: für Emil Weil vor dem Haus in der Bahnhofstraße 25, für Lydia Mack in der Backhausstraße 3 und für Marie Sick in der Kreuzstraße 22.

Zum Abschluss der Radtour geht es nach Untermberg. In der Bissinger Straße 4 ist der Stolperstein für Eugen Brust verlegt worden. Dort endet die Fahrradtour gegen 17 Uhr.

Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenfrei. Um eine Spende für die Initiative „Stolpersteine Bietigheim-Bissingen“ wird gebeten. Nähere Informationen zur Radtour und der Stolpersteininitiative gibt es bei Thomas Reusch-Frey, Tel. 07142/377 491, E-Mail: thomasreuschfrey[at]gmail.com.

Auf der Homepage der Stadt Bietigheim-Bissingen unter https://www.bietigheim-bissingen.de/deutsch/stadt-und-tourismus/stadtgeschichte/stolpersteine/ können Dokumente der drei Stolpersteinverlegungen im Jahr 2014, 2016 und 2017 heruntergeladen werden. Schirmherr der Stolpersteininitiative Bietigheim-Bissingen ist Oberbürgermeister Jürgen Kessing.

Die Sonderausstellung „Krankenmord im Nationalsozialismus – Grafeneck 1940 – Opferschicksale aus Bietigheim-Bissingen“ ist noch bis zum 28. Juli 2019 Stadtmuseum Hornmoldhaus kostenfrei zu besichtigen. Das Haus ist leider nicht barrierefrei.



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