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Workshops zum Verkehrsentwicklungsplan




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Derzeit erstellt die Stadt Bietigheim-Bissingen den Verkehrsentwicklungsplan 2030 und sucht dabei Lösungen zur Reduzierung des innerörtlichen Pkw-Verkehrs und zur Verbesserung der umweltfreundlichen Verkehrsmittel.

Nach dem Bürgergespräch im November 2017 haben die beauftragten Verkehrsplaner intensiv an den Ideen für den Verkehrsentwicklungsplan gearbeitet. Die Planungen zum Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) wurden bereits am 1. Dezember 2018 mit der Bürgerschaft diskutiert. Die Überlegungen zum motorisierten Individualverkehr sowie zum Radverkehr, Fußverkehr und zum Mobilitätsmanagement werden nun in 2 weiteren Ideenwerkstätten vorgestellt und weiter ausgearbeitet. Hierzu lädt die Stadt ihre Bürgerinnen und Bürger am Freitag, 22. März um 17 Uhr und am Samstag, 23. März 2019 ab 14.00 Uhr zur gemeinsamen Diskussion ein.

Nach der Vorstellung der Planungen geht es für die Bürger am Freitag, den 22. März, daher ganz konkret um das Einbringen von Ideen und Anregungen sowie das Erarbeiten von tatsächlichen Umsetzungsvorschlägen für den Kraftfahrzeugverkehr. Am Samstag, den 23. März, geht es dann um die Themen Radverkehr, Fußverkehr und Mobilitätsmanagement. An beiden Tagen arbeiten die Teilnehmer hierfür in Gruppen bestehend aus jeweils maximal 12 Personen, fachlich unterstützt werden sie dabei von Planern der Stadt und den beauftragten Verkehrsplanern. Am Ende der Werkstatt führt Frau Utz die Ergebnisse der Gruppen zusammen.

Die Ideenwerkstatt ist als offene Veranstaltung konzipiert, zu der alle interessierten Bürgerinnen und Bürger willkommen sind. Für die aktive Mitarbeit in den Arbeitsgruppen ist eine Anmeldung dringend erforderlich. Interessierte sind herzlich dazu eingeladen, sich bis 8. März 2019 im Stadtentwicklungsamt anzumelden. Die Anmeldung kann telefonisch (Telefon: 07142 – 74 453), per E-Mail (stadtentwicklung[at]bietigheim-bissingen.de), schriftlich oder auch persönlich (Stadtentwicklungsamt, Technisches Rathaus Bissingen, 3. Stock, Bahnhofstraße 1, 74321 Bietigheim-Bissingen) abgegeben werden.

Neben diesem offenen Aufruf an alle Bürgerinnen und Bürger hat die Stadtverwaltung gezielt Vertreter von Interessensgruppen – etwa von Vereinen, der Einzelhandelsvereinigung und insbesondere Kinder und Jugendliche um ihre Teilnahme gebeten. „Unser Ziel ist ein wirklich guter Querschnitt der Stadtgesellschaft, schließlich betrifft der Verkehrsentwicklungsplan uns alle“, so Oberbürgermeister Kessing, „damit ist unser Workshop Chance und Verantwortung zugleich – je mehr sich einbringen, desto besser das Ergebnis.“

Mit der Konzipierung und Umsetzung der Ideen- Workshops hat die Stadt Bietigheim-Bissingen Stephanie Utz vom Büro SINNWERKSTADT aus Regensburg beauftragt. Nach Tätigkeiten im dortigen Stadtplanungsamt und als langjährige Bürgermeisterin & Baudezernentin der Stadt Ravensburg arbeitet Stephanie Utz seit 2013 freiberuflich als Architektin, Stadtplanerin und Juristin; ihr Fokus liegt auf strategischer Stadtentwicklung sowie der Planung, Begleitung von Projekten und Moderation von Beteiligungsprozessen. „Die Ideenwerkstatt ist ein wichtiges Signal an die Bürgerinnen und Bürger“, so Stephanie Utz, „der öffentliche Personennahverkehr ist für jeden Bürger nutzbar und wichtig, daher sollte er auch bei der Entwicklung und Bewertung von Ideen mitwirken können.“



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