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Schulen vereinbaren Kooperation




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Gemeinschaftsschulen und Gymnasien im Ellental vereinbaren enge Zusammenarbeit

Wenn Schüler/innen der Gemeinschaftsschulen überlegen, welchen Schulabschluss sie anstreben, steht bei einigen auch das Abitur an einem Gymnasium in Frage. Dazu sollten jedoch frühzeitig die richtigen Weichen gestellt werden – z.B. eine zweite Fremdsprache, in der Regel neben Englisch dann Französisch, ab der 6. Klasse erlernt werden. Um diese Rahmenbedingungen rechtzeitig zu erkennen und zu vermitteln, haben jetzt die Gemeinschaftsschulen in Bietigheim-Bissingen und Sachsenheim eine enge Zusammenarbeit mit den Gymnasien im Ellental vereinbart.

Oberbürgermeister Kessing und Bürgermeister Albrich bestätigten die neue Kooperation mit ihrer Unterzeichnung gerne. Für die beiden Stadtoberhäupter ist es wichtig, den Gemeinschaftsschülern eine möglichst große Bandbreite für einen erfolgreichen Schulweg zu eröffnen.

Isolde Steigelmann von der Gemeinschaftsschule im Sand, Markus Nutz von der Waldschule Bissingen, Bernhard Dietrich von der Gemeinschaftsschule Sachsenheim sowie die beiden Schulleiter der Gymnasien im Ellental, Nicole Stockmann und Lutz Kretschmer, haben mit dem neuen Kooperationsvertrag vereinbart, dass in wechselseitigen Hospitationen und jährlich stattfindenden Kooperationstreffen die Vertreter aller Schularten sich darüber austauschen, wie den Schülerinnen und Schülern ein Wechsel von der einen in die andere Schulart bestmöglich erleichtert werden kann.

Wer von einer Gemeinschaftsschule bisher zum Abitur strebte, wechselte meist an das berufliche Gymnasium, um dort nach 13 Jahren die Hochschulreife zu erwerben. Nun kann er/sie auch das Abitur am allgemeinbildenden Gymnasium absolvieren. Dazu wechselt der Schüler/die Schülerin dann von Klasse 10 der Gemeinschaftsschule in Klasse 10 der Ellentalgymnasien und absolviert daran anschließend die Klassen 11 und 12 bis zur Abitursprüfung. Natürlich wäre auch schon ein früherer Wechsel von der Gemeinschaftsschule an die Gymnasien möglich, wenn die sonstigen Rahmenbedingungen stimmen, also z.B. eine zweite Fremdsprache erlernt wird.

Wie den Jugendlichen und Eltern den jeweils besten Weg für ihren schulischen Lebensweg finden, wollen die Schulen künftig dank der engen Zusammenarbeit noch besser vermitteln. An den Bietigheim-Bissingen Gemeinschaftsschulen haben die ersten Gemeinschaftsschüler inzwischen Klasse 9 erreicht, in Sachsenheim bereits Klasse 10. Damit stellen sich die Fragen nach dem Übergang auf geeignete Gymnasien jetzt ganz aktuell für einige der Schüler. Es werden jedoch keine so hohen Schülerzahlen erreicht, dass eigene Oberstufenklassen an den Gymnasien entstehen könnten. Die Einbindung in die bestehenden Klassen ist daher ein wichtiges Ziel der Kooperation.



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