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Neue hochkarätige Ausstellung in der Städtischen Galerie




OPHEY Plakat

Eröffnung der Höhepunkt-Ausstellung »Farbe bekennen! Walter Ophey. Ein rheinischer Expressionist«

Die Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen lädt herzlich ein zur Eröffnung der hochkarätigen Ausstellung »Farbe bekennen! Walter Ophey. Ein rheinischer Expressionist« am Freitag, 7. Februar 2020 um 19 Uhr.
Es sprechen Oberbürgermeister Jürgen Kessing und Dr. Gunda Lyken vom Kunstpalast Düsseldorf, gefolgt von der Galerieleiterin Dr. Isabell Schenk-Weininger.

Die Reden werden musikalisch umrahmt von Eva Janßen am Klavier sowie Athanasios Bellos am Violoncello.

Die Städtische Galerie ist am Freitag, 7. Februar ab 14 Uhr geöffnet zum Besuch der Studioausstellung »Bekenntnis zum Gegenstand. Linolschnitte von Karl Rössing und seinen Schülern Robert Förch und Malte Sartorius« und die neue Ausstellung steht dem Publikum ab 18 Uhr offen.

Die erste öffentliche Führung durch die neue Ausstellung bietet die stellvertretende Galerieleiterin Dr. Petra Lanfermann am Sonntag, 9. Februar 2020 um 11.30 Uhr an.

Gleich am Montag, 10. Februar 2020 um 17 Uhr findet die Führung exklusiv für Lehrkräfte und Erzieher*innen mit der Galerieleiterin Dr. Isabell Schenk-Weininger statt. Der Eintritt kostet 6 €, ermäßigt 4 €.

Der zu Lebzeiten weit über das Rheinland hinaus bekannte Künstler Walter Ophey (1882–1930) konstatierte einmal: »Ich fühle mich in der Farbe am wohlsten«. Ein starkes, mitunter fast rauschhaftes Farbempfinden beeinflusste die Gestaltung seiner expressionistischen Werke. Ophey war in erster Linie ein Landschaftsmaler, der seine unmittelbare Umgebung festhielt, doch gleichfalls inspirierten ihn Reisen zu Motivfindungen und Veränderungen seiner Palette. Daneben galt auch der Musik seine Leidenschaft, so dass er anmerkte: »Ich singe meine Bilder«. Als eines der jüngsten Mitglieder des Sonderbundes war er am Aufbruch der Moderne ebenso beteiligt wie nach dem Ersten Weltkrieg an der Künstlerbewegung »Junges Rheinland«.

Die Ausstellung zeichnet den Werdegang Walter Opheys von den frühen, lichtdurchsetzten Impressionen und Porträts zu den leuchtend expressiven Stadt- und Industrielandschaften nach. Ganz außergewöhnlich sind seine farbigen Kreidezeichnungen, in denen er sich auf die Wiedergabe von Konturen beschränkte und die Linien zu einer Seite hin auswischte, um seine Motive strahlen zu lassen. Durch den frühen Tod des Künstlers geriet sein Werk nach dem Zweiten Weltkrieg beinahe in Vergessenheit, sein künstlerischer Nachlass befindet sich im Kunstpalast Düsseldorf. Dort fand 2018 eine große Ausstellung zu dem heimischen Künstler statt, die für viele Besucher*innen eine Überraschung, wenn nicht Offenbarung war: »Walter Ophey war ein Maler, den die Farben lieben«, resümierte auch »Die Zeit«. Mit über 100 Gemälden und Zeichnungen aus Museums- und Privatbesitz kann das Werk des großen Unbekannten nun hier im Südwesten der Republik entdeckt werden.



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