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Donnerstag, 18.01.2018 17:25 Uhr Alter: 126 Tage

Auslobung des Planungswettbewerbs für das Bogenviertel gestartet - ein neues urbanes Stadtquartier auf dem ehemaligen DLW-Areal soll entstehen

Kategorie: Pressemitteilungen Startseite

Im Amtsblatt der Europäischen Union für das europäische öffentliche Auftragswesen ist in der Online-Version TED (Tenders Electronic Daily) nun der Auslobungstext für den Planungswettbewerb für das Bogenviertel zu finden. Unter ted.europa.eu/udl ist die Ausschreibung zu finden.

Die Stadt Bietigheim-Bissingen plant die Nachnutzung des Bogenviertels, wie das ehemalige DLW-Areal in der Nähe des Bahnhofs nun genannt wird, um neue Wohn- und Gewerbeflächen zu schaffen und damit einen wegweisenden Baustein zur IBA 2027 Stadt/Region Stuttgart beizutragen. Gemäß dem seit vielen Jahren in Bietigheim-Bissingen verfolgten Grundsatz „Innenentwicklung vor Außenentwicklung“ soll mit der städtebaulichen Neuordnung des Areals langfristig die nachhaltige Stadtentwicklung an einer zentralen Stelle im Stadtgebiet fortgeführt und Flächenangebote für verschiedene Nutzungen entwickelt werden. Das Bogenviertel besitzt aufgrund seiner Flächengröße, seiner zentralen Lage und seines industrie- und stadtgeschichtlichen Hintergrunds eine hervorgehobene Bedeutung für die Stadtentwicklung. Das Wettbewerbsverfahren findet dabei unter intensiver Beteiligung der Öffentlichkeit statt. Bereits vor der Ausschreibung des städtebaulichen Wettbewerbs wurden die Bürgerinnen und Bürger einbezogen.

Auch wurden im Vorfeld des Wettbewerbs intensiv mögliche thematische Herausforderungen, wie „Arbeiten 4.0“ oder planerische Leitbilder (z. B. Campus, Werksiedlung) für die Konversion dieses ehemaligen Industriestandorts erörtert. Thematisch richtet der Wettbewerb seinen Blick auf innovative Lösungsansätze für die Kombination von Arbeitsstätte und Wohnung, an die Verbindung von Unternehmen und Beschäftigten. Insofern fragt der Wettbewerb nach zukunftsweisenden funktionalen und städtebaulichen Konzepten für eine Neuinterpretation des Begriffs „Werksiedlung“ für das 21. Jahrhundert – auch weil dies an diesem Standort Tradition hat.

Aufgabe des Wettbewerbs ist es, eine integrierte städtebaulich-freiraumplanerische und verkehrlich tragbare Lösung für den Standort zu entwerfen, die mit einer unverwechselbaren Idee für ein neues Stadtquartier und eine lebenswerte Nachbarschaft aufwartet. Dabei sollen die komplexen Rahmenbedingungen des Standorts verarbeitet und eine Konzeption entwickelt werden, die in Abschnitten umsetzbar ist.

Der Wettbewerb sieht folgende Termine vor:

05.02.2018 Rückfragenkolloquium

12.03.2018 Abgabe der Pläne

10.04.2018 Preisgerichtssitzung

Im Anschluss daran werden auch die Bürgerinnen und Bürger, die sich für die Planung interessieren, mit den Planungsvorschlägen befasst.





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