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Donnerstag, 05.09.2019 14:14 Uhr Alter: 100 Tage

Frühstücks-Fair-Gnügen im Rathaushof - Arbeitskreis Fairtradetown und WeltMarkt veranstalten am 14. September wieder ein Faires Frühstück

Kategorie: Pressemitteilungen, Pressemitteilungen Startseite

Auch dieses Jahr gibt es wieder das schon traditionelle Faire Frühstück. Am Samstag, 14. September bietet der Arbeitskreis Fairtradetown zusammen mit dem ehrenamtlichen Team des Weltmarkts im Rathaushof eine breite Palette fairer Produkte, mit denen man lecker und mit einem guten Gewissen in den Tag starten kann. „Auf fair gehandelte Produkte zu achten gehört leider noch nicht zu den selbstverständlichen Einkaufsgewohnheiten der Bundesbürger, da macht auch Bietigheim-Bissingen keine Ausnahme“, so Johannes Schockenhoff vom Fairtradetown-Arbeitskreis. Daher sind Veranstaltungen wie das faire Frühstück wichtig, um den Konsumenten einerseits aufzuzeigen, wie lecker „fair“ schmecken kann, aber auch um den Konsumenten die Zusammenhänge zwischen Armut in den Erzeugerländern und unserem Einkaufsverhalten zu verdeutlichen. Die Köstlichkeiten für das Faire Frühstück werden ab 10 Uhr im Rathaushof in Bietigheim angeboten.

Bietigheim-Bissingen darf sich seit 2013 „Fairtradetown“ nennen. Neben zahlreichen Geschäften und Gastronomiebetrieben, die faire Produkte anbieten, haben sich die Stadtverwaltung, Kirchengemeinden und einige Vereine verpflichtet, wo möglich auf faire Produkte zu setzen. Die Vielfältigkeit fair gehandelter Produkte von Lebensmitteln bis Textilien kann im WeltMarkt am Unteren Tor begutachtet werden. Dort liegen auch viele Informationsmaterialien aus und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können zu fast jedem Produkt eine kleine Geschichte erzählen. „Wir haben zu einigen Produzenten direkte Verbindungen und insbesondere mit unserem „Enz-Kaffee“ arbeiten wir seit vielen Jahren in einer engen Partnerschaft mit dem Pidecafé-Projekt im Norden Perus zusammen. Bei uns weiß man also, woher die Kaffeebohnen kommen“, so Heike Müller, die Vorsitzende der Initiativgruppe 3. Welt, die den WeltMarkt betreibt. Und zudem unterstützen die Kunden des WeltMarkt die Entwicklungsprojekte, die der WeltMarkt als Non-Profitorganisation mit seinem Überschuss finanziert.

Auch in den Schulen finden regelmäßige Aktionen zum fairen Handel statt. Die Buchschule und die Schillerschule sind „Fairtradeschool“. Dieses Zertifikat wird analog der Fairtradetown an Schulen vergeben, die im Schulalltag das Thema Fairer Handel behandeln und mit Projekten und Veranstaltungen für die Schüler und Eltern greifbar machen. „Die Schulen haben eine enorme Einflussmöglichkeit“, weiß Johannes Schockenhoff zu berichten, denn so intensiv wie im Unterricht oder schulischen Projekten würden sich normale Verbraucher niemals mit den negativen Auswirkungen des freien Weltmarktes auf Kleinbauern oder Kinderarbeit beschäftigen. Die Kinder können den Eltern dann am Frühstückstisch erläutern, was am Frühstück noch fair-bessert werden kann!

Info: Interessenten, die im Fairtradetown-Arbeitskreis mitarbeiten wollen, können sich bei Johannes Schockenhoff, Tel. 45201 oder Email: johannes.schockenhoff[at]t-online.de melden.





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