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Franz Radziwill und die Gegenwart. Landschaft, Technik, Medien

Beginn: Samstag, 02. Februar 2019
Ende: Montag, 22. April 2019
RADZIWILL PLAKAT WEB

Ist Franz Radziwill (1895 –1983) in seiner norddeutschen Heimat ein hochgeachteter Künstler, so ist er im Süden weit weniger präsent. Das Eindringen der Technik in die Landschaft zieht sich wie ein roter Faden durch zahlreiche seiner Werke, was auf die Betrachter – bis heute – eine große Faszination ausübt. Der neusachliche Künstler, der sich 1923 in Dangast am Jadebusen niederließ, zeigt in seinen Gemälden, Aquarellen und Zeichnungen zum einen die typische Küstenregion mit Booten, Deichen und Feldern, doch zum anderen veranschaulicht er mit den integrierten Strom- und Telegrafenmasten, Flugzeugen, Marineschiffen oder Gasometern auch den technischen Zeitgeist der 1920er- bis 1960er-Jahre. Er konstruierte faszinierende Ansichten und zugleich apokalyptische Visionen, die oftmals nichts an Aktualität eingebüßt haben. Die Ausstellung thematisiert in der Gegenüberstellung von Gemälden und Aquarellen Franz Radziwills mit multimedialen Werken der Gegenwartskunst das ambivalente Verhältnis des Menschen zur von ihm erfundenen Technik – Angst und Skepsis stehen Enthusiasmus und Fortschrittsglaube gegenüber.

 

 

Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung am Freitag, 1. Februar um 19 Uhr.


Franz Radziwill und die Gegenwart. Landschaft, Technik, Medien

RADZIWILL PLAKAT WEB

2. Februar bis 22. April 2019

Ist Franz Radziwill (1895 –1983) in seiner norddeutschen Heimat ein hochgeachteter Künstler, so ist er im Süden weit weniger präsent. Das Eindringen der Technik in die Landschaft zieht sich wie ein roter Faden durch zahlreiche seiner Werke, was auf die Betrachter – bis heute – eine große Faszination ausübt. Der neusachliche Künstler, der sich 1923 im Nordseebad Dangast am Jadebusen niederließ, zeigt in seinen Bildern zum einen die typische Küstenregion mit Booten, Deichen und Feldern, doch zum anderen veranschaulicht er mit den integrierten Strom- und Telegrafen-masten, Flugzeugen, Marineschiffen oder Gasometern auch den technischen Zeitgeist der 1920er bis 1960er-Jahre. Er konstruierte faszinierende Ansichten und zugleich apokalyptische Visionen, die oftmals nichts an Aktualität eingebüßt haben. Die Ausstellung thematisiert in der Gegen-überstellung von Gemälden und Aquarellen Franz Radziwills mit multi-medialen Werken der Gegenwartskunst das ambivalente Verhältnis des Menschen zur von ihm erfundenen Technik – Angst und Skepsis stehen Enthusiasmus und Fortschrittsglaube gegenüber.

„Nur Spezialisten wissen, wie und warum Technik (…) funktioniert. Hier nun liegt das Unheimliche, ja das Spukhafte und Erregende, das unser Tun und Leben beeindruckt, bedrängt. Dieses Bedrängtsein, das sich bis zur Angst zu steigern vermag, ist sehr ausgeprägt, das Wesen unse-rer Zeit. Darum fordert die Technik einen Ausgleich, den geistigen Raum, damit mit der Technik das Menschliche und somit der Mensch herrscht.“
Franz Radziwill 1969

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit der Kunsthalle Emden.

Im Dialog mit Franz Radziwill:
Heiner Altmeppen (*1951)
Bernd und Hilla Becher (1931–2007/1934–2015)
Edward Burtynsky (*1955)
Sven Drühl (*1968)
Harun Farocki (1944–2014)
Eduardo Kac (*1962)
Lohner/Carlson (*1961/1950–2012)
Sabine Moritz (*1969)
Wolfgang Petrick (*1939)
HA Schult (*1939)
Ann-Sofi Sidén (*1962)
Martin Spengler (*1974)
Stelarc (*1946)
Wolf Vostell (1932–1998)
Maik Wolf (*1964)



Franz Radziwill Der Wasserturm in Bremen 1932 Radziwill Sammlung Claus Hueppe courtesy Kunsthalle Emden
Franz Radziwill: Der Wasserturm in Bremen, 1932, Radziwill Sammlung Claus Hüppe, courtesy Kunsthalle Emden, © VG Bild-Kunst, Bonn 2019, Foto: Radziwill Sammlung Claus Hüppe

Franz Radziwill Mechanische Zeit ist nicht des Schoepfers Zeit  1947
Franz Radziwill: Mechanische Zeit ist nicht des Schöpfers Zeit, 1947, Privatbesitz Köln, © VG Bild-Kunst, Bonn 2019, Foto: VAN HAM Kunstauktion/Sasa Fuis
Franz Radziwill Der bunte Gasometer  1960
Franz Radziwill: Der bunte Gasometer, 1960, E.ON Art Collection, © VG Bild-Kunst, Bonn 2019, Foto: Maurice Cox
Franz Radziwill  Das rote Flugzeug 20 5 x 37 3
Franz Radziwill: Das rote Flugzeug, um 1927, Kunsthalle Bremen – Der Kunstverein in Bremen – Kupferstichkabinett, © VG Bild-Kunst, Bonn 2019, Foto: Die Kulturgutscanner Rosenau/artothek
Ausstellung EG Kabinett 1
Ausstellung EG Maik Wolf
Ausstellung EG Martin Spengler
Ausstellung EG Radziwill und Wolfgang Petrick
Ausstellung OG HA Schult
Ausstellung OG Radziwill
Ausstellung OG Radziwill und Wolf Vostell
Ausstellung ZG Radziwill und Sabine Moritz


Franz Radziwill und die Gegenwart. Landschaft, Technik, Medien





Städtische Galerie
Hauptstraße 60-64
74321 Bietigheim-Bissingen
Tel.: 07142/74-483 und -819
Tel.: 07142/74-484
Tel.: 07142/74-818
Tel.: 07142/74-843
Fax: 07142/74-446

Öffnungszeiten

Di, Mi, Fr 14–18 Uhr
Do 14–20 Uhr
Sa, So, Feiertage 11–18 Uhr
Mo geschlossen

 

Eintritt frei

 

 







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