Sporträume und Sportstätten

Die Natur und naturnahe Räume stehen in der Gunst der sportaktiven Befragten an erster Stelle. Feld, Wald, Wiese und Park sind die mit Abstand am häufigsten ge­nutzten Sporträume. Neun von zehn Befragten wählen Naturräume, um sportlich aktiv zu sein. Je rund ein Viertel bevorzugt Mittel- und Hochgebirgsräume sowie See, Fluss und Meer.

Fast zwei Drittel nutzen des weiteren öffentliche Kul­turräume wie Straßen, Wege und Plätze. Geräte- und Krafträume sind die Sportstätten von etwas mehr als einem Drittel. Fast gleichauf liegen die traditionellen Turn- und Sporthallen.

Differenziert nach den drei maximal zu nennenden Sportarten, zeigt sich ein ähnliches Bild. Bei allen drei Sportarten rangieren Natur und naturnahe Räume auf Rang eins. Rund ein Drittel der Befragten übt Sportart 1 und 2 in diesen Räumen aus, Sportart 3 ein knappes Viertel. Die beiden eher traditionellen Sportstätten „Sportplatz“ und „Turn- oder Sporthalle“ besuchen die Befragten vor allem zur Ausübung ihrer „Hauptsportart“ (Sportart 1). Ein Fünftel ist in einer Turn- oder Sporthalle und jeder Neunte auf einem Sportplatz aktiv.

Aktive Sportvereinsmitglieder nutzen häufiger Turn- und Sporthallen sowie Sportplätze, als Sport­ler, die nicht mehr Mitglied in einem Sportverein sind oder noch nie Mitglied waren. Die Natur und naturnahe Räume sowie den öffentlichen Raum bevorzugen als Sporträume vor allem die ehemaligen Mitglieder der Vereine. Bei den Sportvereinsabstinenzlern stehen Hallen- und Freibäder besonders hoch im Kurs.