Am 15. November 2026 wird bundesweit der Volkstrauertag begangen. Er ist mehr als nur ein Rückblick in die Geschichte. Er ist eine stille Demonstration für den Frieden, gegen Hetze, Hass und Gleichgültigkeit. Jeder Kriegsgräberfriedhof, jeder Grabstein erinnert an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft, in der Vergangenheit ebenso wie in der Gegenwart. Gerade jetzt ist es wichtig, der Gleichgültigkeit entgegenzutreten und sich aktiv für die europäischen Werte einzusetzen.
Die Teilnahme an den lokalen Gedenkveranstaltungen am 15. November 2026 ist ein Zeichen der Solidarität mit den Opfern von Krieg und Gewalt, mit all jenen, die sich weltweit für Frieden engagieren. Denn wer die Folgen von Krieg vergisst, läuft Gefahr, sie zu wiederholen. Daher bitten die Kommunen, Kirchen und auch der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge Jahr für Jahr zu Gedenkfeiern.
Auch am diesjährigen Volkstrauertag, Sonntag, 15. November 2026 veranstaltet die Stadtverwaltung Bietigheim-Bissingen diese Gedenkfeiern für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft in Vergangenheit und Gegenwart auf den Friedhöfen St. Peter und Bissingen. Die Veranstaltungen finden um 11.30 Uhr in der Kirche auf dem Friedhof St. Peter in Bietigheim und um 14.30 Uhr auf dem Neuen Friedhof in Bissingen statt. Es finden keine Sonderfahrten mit Bussen zu den Veranstaltungen statt.
Die Gedenkfeiern werden unterstützt von der Chorvereinigung Bietigheim - Chorporation, dem Stadtorchester Bietigheim, dem Musikverein Bissingen, der Chorvereinigung Bissingen - Chor Vocalis, der Reservistenkameradschaft Bietigheim-Bissingen, dem Sozialverband VdK – Ortsverband Bietigheim, dem Deutsche Böhmerwaldbund - Heimatgruppe Bietigheim-Bissingen sowie Schülern und Schülerinnen der Gymnasien im Ellental und der Realschule Bissingen. Die Teilnehmer an den Gedenkfeiern setzen damit ein Zeichen für den Frieden, sie stehen ein für die europäischen Werte und geben ein Signal für ein demokratisches Europa. Gerade im Blick auf die nicht nachlassenden Kriege ist die Mahnung für den Frieden, gegen Gewalt und Krieg, aber auch gegen Hass und Hetze auch eine Mahnung für die Einhaltung der Menschenrechte.
