Mit der Neugründung des Grünflächen- und Tiefbauamtes im Oktober 2025 bündelte die Stadtverwaltung Bietigheim-Bissingen Kompetenzen und schafft damit neue Möglichkeiten für eine noch engere Zusammenarbeit. Das neue Amt setzt im Bereich „Grün“ auf das Zusammenspiel von Landschaftsarchitektur, Ökologie und Stadtgärtnerei.
Durch die neue Struktur entstehen wertvolle Synergien zwischen Planung, Gestaltung und Pflege. Ziel ist es, Freiräume künftig noch stärker ganzheitlich zu betrachten und gemeinsam abgestimmte und umsetzbare Lösungen für die Stadt zu entwickeln.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie das „Grün“ in Bietigheim-Bissingen weiter gestärkt werden kann. Hochwertige und vielfältige Freiräume sollen die Aufenthalts- und Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger verbessern und zugleich die Identität und den Charakter der Stadt durch eine sorgfältig abgestimmte und ortsbezogene Freiraumgestaltung stärken.
Dabei geht es auch darum, nachhaltige und ökologisch wertvolle Grünflächen im innerstädtischen Raum zu schaffen und bestehende Freiräume zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Klimaangepasste Grün- und Freiräume, die Förderung der Biodiversität sowie die Stärkung der ökologischen Funktionen von Freiräumen sind dabei wichtige Bausteine.
Das neue Grünflächen- und Tiefbauamt verbindet unterschiedliche Kompetenzen und schafft damit die Grundlage für gemeinsame, abgestimmte und ganzheitliche Lösungen. So wird „Grün“ nicht nur geplant und gepflegt, sondern von Anfang an gemeinsam gedacht – für eine lebenswertes, klimaangepasstes und zukunftsfähiges Bietigheim-Bissingen.
Ein erstes großes Projekt zur Renaturierung, bei dem diese neue Zusammenarbeit sichtbar wird, ist der Pikopark. Das Projekt wurde bereits im Gemeinderat beschlossen und befindet sich nun in der Planung. Dabei greifen die Kompetenzen der drei Bereiche ineinander: Die hausinterne Planung der Grün- und Freianlagen erfolgt durch die Landschaftsarchitektur. Der Bereich Ökologie bringt seine Expertise ein, um Biodiversität und Artenvielfalt zu fördern und sicherzustellen. Die Stadtgärtnerei übernimmt die konkrete Ausgestaltung, entwickelt den Bepflanzungsplan und erarbeitet das Pflegekonzept. So entsteht aus dem Zusammenspiel von Planung, Ökologie und Stadtgärtnerei ein ganzheitliches Konzept für die naturnahe Umgestaltung des Areals am Viadukt. Wenn alles nach Plan läuft, können sich die Bürgerinnen und Bürger bereits im Frühling 2027 auf den neuen Pikopark freuen.
Bildunterschrift: Das Team für mehr Qualität im Grün, ökologische Vielfalt und Lebensqualität in unserer Stadt.

