Mit dem 21. Lebensjahr endet für bestehende PV-Anlagen die EEG-Vergütung. Wer sich ausführlicher über die Möglichkeiten einer Ü20-Anlage informieren möchte, kann am Dienstag, 23.06.2026 von 18.30 bis 20.00 Uhr am kostenfreien Online-Vortrag der Solaroffensive und des PV-Netzwerks Region Stuttgart „PV-Altanlagen – So lohnt sich Ihre Anlage weiterhin“ teilnehmen. Anmeldungen erfolgen auf www.lea-lb.de. Bei Individuellen Fragen kann unter 07141/68893-0 ein Termin für die kostenfreie, telefonische PV-Beratung vereinbart werden.
Zwanzig Jahre lang gibt es die EEG-Förderung für die Einspeisung des Solarstroms ins öffentliche Netz. Wer früh in erneuerbare Energien investiert hat, nähert sich einer sogenannten Ü20 PV-Anlage. Die meisten Anlagen erzeugen trotz des Alters nach wie vor zuverlässig Strom. Wer diesen weiterhin komplett ins Netz einspeisen möchte, kann dies zwar tun, erhält dafür aber deutlich weniger Geld durch den Netzbetreibenden. Die Vergütung fällt in den meisten Fällen geringer aus als die EEG-Förderung und ist vom sogenannten Jahresmarktwert Solar (JW Solar) abhängig – dem Preis, den der Solarstrom über das Jahr betrachtet an der Strombörse wert war. Der JW Solar wird immer zu Beginn eines Jahres für das zurückliegende Jahr veröffentlicht. 2025 lag er bei 4,5 ct/kWh und ist damit in den letzten Jahren deutlich gesunken. Daher lohnt es sich, eine möglichst große Menge des erzeugten Stroms selbst zu nutzen.
Wirtschaftlich ist es am attraktivsten, die eigene PV-Anlage auf Eigenversorgung umzustellen und lediglich überschüssigen Solarstrom ins Netz einzuspeisen. Damit der Solarstrom vorrangig selbst verbraucht werden kann, muss der Anschluss der Anlage im Zählerschrank von einer Fachkraft entsprechend angepasst werden, so dass der Solarstrom direkt in die Stromkreise des Hauses fließen kann.
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