Bereits vor zwei Jahren fanden in Sucy-en-Brie, der französischen Partnerstadt von Bietigheim-Bissingen, die erste Auflage der Sister Cities Games statt, bei dem sich Schüler der Gymnasien im Ellental mit gleichaltrigen Jugendlichen aus Italien und Frankreich in verschiedenen Sportarten messen konnten. Aus Begeisterung über das herausragende Sportevent in Sucy entstand die Idee, der internationalen Sportveranstaltung eine Fortsetzung zu geben. Die Stadt Chivasso zögerte nicht lange und erklärte sich bereit, eine Neuauflage der Sister Cities Games zu veranstalten. Bietigheim-Bissingen und Sucy-en-Brie folgten der Einladung nur zu gerne. Vergangene Woche trafen 18 junge Vertreter der Ellental-Gymnasien in Begleitung mehrerer Repräsentanten der Stadt Bietigheim-Bissingen – darunter Oberbürgermeister Jürgen Kessing - und der Gymnasien im Ellental nun im idyllischen Chivasso für vier Tage auf ihre 18 französischen und italienischen Pendants. Bei Volleyball, Schwimmen und verschiedenen Leichtathletikdisziplinen durften sich die Schüler unter Anleitung ihrer Sportlehrer sportlich verausgaben. Dabei konnten sie schon auf dem Spielfeld internationale Kontakte knüpfen und mitunter in für sie neuen Disziplinen positive Überraschungen erleben.
Auch wenn bei dem Treffen sportlicher Ehrgeiz natürlich eine Rolle spielte, stand letztlich die Idee europäischer Freundschaft im Mittelpunkt. Die italienischen Gastgeber boten dafür ein beeindruckendes Rahmenprogramm, bei dem Gastfreundschaft großgeschrieben wurde und alle Beteiligten das Prinzip des dolce vita erleben durften. Leckeres Essen, Tänze, Musik oder auch eine Bootsfahrt auf dem Po lieferten Eindrücke, die lange in Erinnerung bleiben. Das gilt mit Sicherheit aber vor allem für die vielen persönlichen Begegnungen zwischen den Schülern der drei Länder, die sehr schnell ein Gefühl von gemeinschaftlicher Verbundenheit entstehen ließen. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und bestärkte die europäischen Verbindungen der drei Länder unter allen Teilnehmern und Gastfamilien. Es ist deshalb hervorragend, dass die Stadt Bietigheim-Bissingen in zwei Jahren die Möglichkeit erhält, sich als gute Gastgeberin zu revanchieren.



