Waldrandpflegearbeiten im Stadtwald Bietigheim-Bissingen ab Mitte November

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Ab Mitte November führt die Stadt Bietigheim-Bissingen im Rahmen der regulären Waldrandpflege verschiedene Arbeiten im Stadtwald durch. Die Pflegemaßnahmen dienen dem langfristigen Erhalt eines artenreichen, strukturierten und klimastabilen Waldrandes sowie der Verkehrssicherheit.

Betroffen sind insbesondere Bereiche am Brandholz („Im Feldle“), an der Brandhalde („Gleisweg“) und im Bruchwald. Einzelne Bäume und Sträucher werden für einen stufig aufgebauten Waldrand mit einer Strauch- und Jungbaumschicht zurückgeschnitten. Einzelne Bäume werden zudem zur Sicherstellung der Verkehrssicherheit und für den Erhalt des Lichtraumprofils entnommen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den vom Eschentriebsterben betroffenen Waldbereichen. Viele Eschen sind bereits abgestorben oder stark geschwächt. Ihre Entnahme schafft Platz für klimatolerantere Baumarten wie den Spitzahorn, der in den Jungbeständen zahlreich vorkommt und dadurch gezielt gefördert wird. Somit entwickelt sich langfristig ein vielfältiger, stufig aufgebauter und strukturierter Waldrand – ein wichtiger Beitrag zur Stabilität und Artenvielfalt im Stadtwald.

Die Arbeiten werden über die Wintermonate hinweg durchgeführt und dauern an den jeweiligen Standorten in der Regel nur wenige Tage. Während der Durchführung kann es in einzelnen Waldbereichen zu kurzfristigen Sperrungen von Wegen und Parkplätzen kommen. Diese dienen der Sicherheit der Waldbesuchenden, da während der Holzernte Maschinen und fallende Bäume erhebliche Gefahren darstellen.

Auch nachts sowie an Sonn- und Feiertagen sind gesperrte Bereiche nicht sicher, da hängengebliebene Äste oder Kronenteile sich teilweise erst deutlich später lösen und unvorhersehbar herabfallen können. Die Sperrungen sollten daher unbedingt beachtet und respektiert werden.

Wo nötig, werden Umleitungen und alternative Routen ausgeschildert. Nach Abschluss der Arbeiten werden die Wege zeitnah gereinigt und – sofern erforderlich – instandgesetzt.

Nach Abschluss der Arbeiten werden geeignete Stämme bei der städtischen Brennholzversteigerung angeboten. Teilweise verbleiben liegende Stämme im Wald und dienen dort als wichtiges Totholz – Lebensraum für zahlreiche Insekten, Pilze und Kleintiere.

 

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