Aktionswochen zur Schulmobilität
Vom 22. September bis 10. Oktober steht Aktive Mobilität auf dem Schulplan
Mit Aktionswochen zur Schulmobilität will die Stadtverwaltung Bietigheim-Bissingen gemeinsam mit ihren Schulen dazu beitragen, dass die Kinder besser zu Fuß zur Schule kommen und Elterntaxen weniger werden. OB Jürgen Kessing, Bürgermeister Wolf, die Schulleitungen und Frau Zühlke vom Land haben nun an der Waldschule den Startschuss für die stadtweite Aktion gegeben.
Die erstmalig stadtweite Aktion knüpft an die Europäische Mobilitätswoche und an die Landesaktion MOVERS an und möchte im dreiwöchigen Aktionszeitraum mit mehreren kleinen Maßnahmen dafür sorgen, dass die Bedingungen auf den Schulwegen für Kinder besser werden.
Schon lange wissen die Verkehrsplaner der Stadt um die Probleme mit den sogenannten Elterntaxen, die die Straße und Wege rund um die Schulen morgens und mittags verstopfen und dabei die anderen Kinder gefährden.
Und sie wissen auch: Die meisten Pendlerfahrten mit Elterntaxen sind in der Regel sehr kurz und können sehr gut von den Kindern auch zu Fuß, bei längeren Fahrten auch mit dem Rad oder dem Bus absolviert werden. Daher haben sie sich in Absprache mit den Schulleitungen dazu entschlossen, mit einer konzentrierten Aktion an allen Schulen einiges zur Stärkung des Zufußgehens zu unternehmen. Das tut nicht nur dem Verkehrsfluss und dem Klima in der Stadt gut, wenn weniger Autos unterwegs sind, sondern vor allem auch der Gesundheit und der Entwicklung der Kinder.
Die Schulen erhielten viel Material wie Stempelhefte, Wegebücher, Malvorlagen und bunte Malfarben und können diese flexibel im Unterricht einsetzen. Die Stadt wiederum hat mit Schwellen und Markierungen die Straßenquerungen sicherer gemacht, Hol- und Bringzonen außerhalb der Zufahrten zu den Schulen eingerichtet und Beschilderungen angebracht. Die Schüler markieren die Schulwege mit bunten Farben und zeigen, dass hier Kinder unterwegs sind.




